Li Mollet

Steckbrief

geboren am: 3.8.1947
geboren in: Aarberg, BE, CH
lebt in: Spiegel bei Bern

Kontakt: Gurtengartenstrasse 4, 3095 Spiegel bei Bern

Telefon: 0041 31 972 36 61

Vita

Die Wörter winken. Sie sind klein und ohne Reim. Ihre Kehrseite lacht in meinem Schweigen. Ich suche die Sätze, die mich finden, kartographiere Augenblicke, dynamisiere den Raum. Punkt, Komma, Strich für streunende Gedanken. In meinem Kopf ist immer etwas los, manchmal raschelt es. Wenn Entferntes und Naheliegendes zueinander finden, Unabdingbares auf Nuancen trifft und auf den Widerspruch verweist, bestimmt der Klang die Tonart, der Rhythmus den Takt. Die Lücken erzählen das Erzählen. Auf dem Sockel die Geweihe der toten Dichter. Kleine Papiere mit ihren Sätzen spiesse ich daran. Die Namen der Dichterinnen stecke ich mir ins Haar. (im Tun. Eine Geschichte der Künstler*innen 2018-1993. Hrg. Florian Dombois, Valérie Knoll. Verlag Scheidegger und Spiess 2018).


 

Würdigung

- „Pirouetten“, Lesung am Holozän V,  13.1.1999 (Heinz Schafroth, Adolf Muschg, Urs Widmer)
- Werkbeitrag der Stadt und des Kantons Bern, 1999 für „nichts leichter als das“, 2002
- Solothurner Literaturtage, Säulenhalle, 11.5.2002 aus „Nichts leichter als das – ein Triptychon“. (Einführung: Liliane Studer)                                                                                                                      - Suniti Mukherjee: „Schatten auf dem Bild/Bleibt denn kein Bild stehen. Beobachtungen zur Form  der Ich-Darstellung an zwei experimentell literarischen Werken der Jahrtausendwende 2000.       Birgit Kempker „Übung im Ertrinken. Iwan steht auf“ (Edition Engeler. Basel 1999). Li Mollet „nichts leichter als das“ (Edition Howeg. Zürich 2003). Lizentiatsarbeit Philosophischen Fakultät I der Universität Bern. Juni 2003
- Ueli Zingg: li mollet – nichts leichter als das. In: ensuite nr. 29, mai 2005/3. Jahrgang
- Werkbeitrag der Gemeinde Köniz, 2005, für „Ich bin’s, Salome“, 2006
- Literaturpreis des Kantons Bern 2013 für "sondern" (edition taberna kritika, Bern 2012)
- Literaturpreis des Kantons Bern 2019 für "und jemand winkt"
- Kritisches Lexikon zu Gegenwartsliteratur von Simon Aeberhard                                                        - Sebastian Kiefer: "Satzstillleben und strukturierte Leerstellen. Li Mollets Zyklus die Augen reiben". MÄD BOOK LYRIK SECHS APPENDIX. Basel 2020                                                                     - Literaturstipendium der Stadt Bern "weiterschreiben" 2020                                                       

Aktuelles

15.9.2022, 21h: Bern, Bollwerk 39, 3011 Bern im Kapitel, soso: eine Lesung aus und jemand winkt  und weisse Linien (Ritterverlag Klagenfurt 2019) und eine Malerei von Heinz Mollet (office@sososo.space)


25.10.2022, 20h: Bern, Kramgasse 6 im ONO: "weisse Linien, Kurtag und flinke Hände". Texte Li Mollet, Musik Eva Schwaar (031 312 73 10, info@onobern.ch)


im September 22: https://gegenzauber.literaturblatt.ch/li-mollet-weisse-linien/



                                https://literaturblatt.ch/li-mollet-weisse-linien-plattform-gegenzauber/

 



Ausserdem werden vom 17.9.-16.10.22 Plakate mit Kürzesttexten im Friedhof Bümpliz aufgestellt

irgendwann 2022: "Spiegel für Spiegel" in 3095 Spiegel bei Bern. Lesung aus und jemand winkt (Ritterverlag Klagenfurt 2019) spiegel-leist.ch


 


 


- Rezension von JL im "Augustin", Wien: "Wörter, die klingen", April 2021


- Videolink von der Lesung weisse Linien in der Alten Schmiede in Wien, 21.10.2021, 18.30h: weisse Linien. Ritterverlag Klagenfurt 2021. Alte Schmiede Wien. Mathias Müller liest zu Beginn aus Birnengasse. Danach folgt die Einführung zu weisse LInien von Annalena Stabauerhttps://youtu.be/8SRoudUoRJU


- Einführung und Rezension der Lesung weisse Linien in der Alten Schmiede in Wien, 21.10.2021 von Annalena Stabauer: https://www.poesiegalerie.at/wordpress/2021/10/29/um-zu-hoeren-wie-der-satz-davonfliegt/


- Rezension zu weiße Linien von Franziska Meister, WOZ Nr. 28/2021 vom 15.7.21: "Die mit der Sprache tanzt"


- Katja Lindenmann: "Politische Alltagspoesie". https://www.buchjahr.uzh.ch/politische-alltagspoesie/?fbclid=IwAR1u3NvXyiS5Q_oehb7hjxp9fcfaInPrqBilzRsw2ONfjoGLIZ_X5OOug8U Schweizer Buchjahr, Uni Zürich


 


- Kurzfilm und Gespräch zu weisse LInien. Im Auftrag des A*dS, "Klappentext" mit Simon Leuthold (Interview) und Raphael Baader (Film) offeriert vom ADS                                              


ADS11 Li Mollet Lesung 1080p Final.mp4


vimeo.com/648041928


ADS11 Li Mollet Talk 1080p Final.mp4


vimeo.com/648043254


 


 


 


 


 

 

 


 

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Blau-Pause. Geschichten vom Hinfallen und Aufstehen

CH - 3038 Kirchlindach 2016 Kurzgeschichte

MÄD BOOK 4

Basel 2014 lyrische Prosa

Nicht zu reden vom Begehren

EDITION HARTMANN im AutorInnenverlag Bern 1999 experimentelle Prosa

"Poèmes" in LITTERall 21. Les Amis du Roi des Aulnes. Anthologie annuelle de littératures allmandes

Paris 2014 Lyrische Prosa

Heinz Mollet. Monographie

Stämpfli Verlag 2004 experimentelle Prosa

Veröffentlichungen in literarischen Zeitschriften

und jemand winkt (Auszug)

zeitzoo. Zeitschrift für avangardistische Literatur und bildende Kunst. Wien 44/2020 lyrische Prosa

traumtief am Tag (für die Komposition von Katharina Weber)

zeitzoo. Zeitschrift für avangardistische Literatur und bildende Kunst. Wien 2020 Lyrik

"un jour, peut-être". In: europe. revue littéraire mensuelle Nr. 1073-1074

Paris 2018 Lyrische Prosa

Weisse Linien. In: Zeitzoo 39. Zeitschrift für Literatur und bildende Kunst

Wien 2017 lyrische Prosa

"Weisse Linien". In: zeitzoo. Zeitschrift für Literatur und bildende Kunst.

Wien 2016 Lyrische Prosa

"irgendwann vielleicht" (Auszug) in: Zeitzoo 35. Zeitschrift für Literatur und bildende Kunst

Wien 2015 Volljahr Lyrische Prosa

"Ein paar Schritte mit Max Frisch" in Text+Kritik, Zeitschrift für Literatur XII/13

Richard Boorberg Verlag, München 2013 Lyrische Prosa

zeitzoo

Wien 2021 Zeitschrift für zeitgenössische Avantgarde

Idiome: Hefte für Neue Prosa Nr. 12

Klever Verlag 2019-04-05 lyrische Prosa

Idiome: Hefte für Neue Prosa Nr. 10

Klever Verlag Berlin/Wien 2017 Lyrische Prosa

"sentimental abstract für Mezzosopran" in: Zeitzoo 36. Zeitschrift für Literatur und bildende Kunst

Wien 2016 Lyrik

"irgendwann vielleicht" in: Zeitzoo. Zeitschrift für Literatur und bildende Kunst

Wien 2015, Halbjahr Lyrische Prosa, ein Auszug

"unten" in: Bozzetto 09. Zeitschrift für Kunst und Kultur

Zürich 2015 Lyrische Prosa

Über Werk / Autor

Satzstillleben und strukturierte Leerstellen. Li Mollets Zyklus "die Augen reiben"

MÄD BOOK Basel 2020 Appendix. Literararischer Essay

115. Nlg./Kritisches Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur - KLG - 3/17

2017 Kritik

"Sur la traduction des poèmes de Li Mollet tirés de "irgendwann vielleicht"

htts://www.lecourrier.ch/auteursCH 2017 Übersetzung und Kritik

sonstige Werke

- 11 Vierminutenstücke für Graffiti in DRS 3, 1986 
- „white night“. Ein Beitrag zur Projektion von A. Lichtsteiner. Kunstmuseum Bern, 1999
- Projekt „Nicht zu reden vom Begehren. So oder so – Literatur und  Musik. Li Mollet, Frank Seethaler, Priska Furrer, Ueli Zingg mit Hans Burgener, elektr. Violine, Margrit  Rieben, Elektronik, Barb Wagner, Sampling, Lukas Frey, Kontrabass. Das Projekt wurde von der städt. und kant. Literaturkommission, von der Burgergemeinde und von der WIM Bern unterstützt. Première: Dampfzentrale Bern, 19.10.2000
- „Kunst Macht Politik“ – Interaktive Wandmalerei, Videoinstallation von Franticek Klossner. Portraits,. Museumsnacht Bern 21.3.2000 
- Lesung im "raum" mit Margrit Rieben, percussion, Bern, 27.8.2004
- Lesungen "sondern" mit Eva Schwaar (Pianistin) in Bern 2013, in Ligerz 2014, in Bern 2017 
- Vier Lesungen in der Galerie Beatrice Brunner (Bern) vor einer Malerei von Heinz Mollet, Bern 2015
- Lesung in der Kulturmühle Lyss aus "irgendwann vielleicht", begleitet von Matthias Mollet, Eigenkompositionen, Piano                                                                                                                                                                                                              - Lesung aus "und jemand winkt", begleitet von Eva Schwaar, Klavier, mit Kompositionen von Giörgy Kurtag und Katharina Weber. Bern, Zentrum Paul Klee, 26.5.2019

Multimedia

Auszug aus "sondern"

nichts leichter als das

Ich bin's Salome

Zuletzt durch Li Mollet aktualisiert: 31.08.2022

Literaturport ID: 987