Clemens Schittko

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Steckbrief

geboren am: 9.12.1978
geboren in: Berlin
lebt in: Berlin, Friedrichshain

Vita

Geboren 1978 in Berlin (Ost). Ausgebildeter Gebäudereiniger und Verlagskaufmann. Arbeitete u.a. als Fensterputzer, Lektor, Kirchwart, Gärtner, Empfangskraft und Lagerarbeiter. Recherchestipendium des Berliner Senats 2021. Zuletzt erschienen: nur Sex (XS-Verlag, Berlin 2024). Lebt in Berlin(-Friedrichshain).

Würdigung

- Preisträger beim Kunstpreis "Der Freche Mario" 2025
- Bestes Buch 2024 in der Zeitung DIE WELT (mit nur Sex)
- in der Liste der "zehn am meisten unterschätzten Dichter*innen" der Zeitung nd, 2023
- Recherchestipendium des Berliner Senats 2021
- IHAG-Stipendium der Kulturvermittlung Steiermark 2020
- Karin-Kramer-Preis für widerständige Literatur 2018
- Poetry Prize for the most used words ending with "N" 2015
- NAHBELL-Preis 2012 des G&GN-Institutes
- 1. Preis beim Rudi-Schreibwettbewerb 2011
- lauter niemand preis für politische lyrik 2010

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Einträge im Register der Literaturzeitschriften

Übersetzungen

William Shakespeare: Sonnets / Sonette

Moloko Print (Schönebeck) 2019

Herausgeberschaften

Fünfzigtausend Anschläge. Schwarzbuch der Lyrik 2016

hg. zus. m. Katja Horn, Kai Pohl und Kristin Schulz - Distillery (Berlin) 2015

Über Werk / Autor

»Da hört man die US-amerikanischen Beat-Poeten wie Richard Brautigan und Jack Kerouac heraus, auch Rolf Dieter Brinkmann und viele andere, dennoch findet Schittko seinen eigenen Ton.« – Nina Wehner, Berliner Zeitung

»Der interessanteste noch lebende Lyriker Deutschlands.« – Robert Klages, Tagesspiegel

»Mit seinen ausufernden Gedichten hat sich Schittko aus dem Prenzlauer-Berg-Underground zum spannendsten Lyriker der Hauptstadt aufgeschwungen. Sehr komisch, voller Leben und ohne Kitsch. Einfach gut.« – Jakob Hayner, Die Welt

»Was macht er falsch? Gar nichts! Er macht alles richtig.« – Bert Papenfuß, junge Welt

»Der Dichter der Stunde.« – Ambros Waibel, taz

»Eine kuriose Seltenheit: Schittko hat Fans. Leute, die selber keine Lyrik schreiben, besuchen seine Lesungen gern und regelmäßig.« – Vincent Sauer, nd

»Politische Lyrik hat es nicht leicht in Deutschland. Clemens Schittko macht sie trotzdem, und zwar laut und gut.« – André Hatting, Deutschlandfunk Kultur

Zuletzt durch Clemens Schittko aktualisiert: 26.11.2025

Literaturport ID: 3093