Joey Juschka zieht gern durch die Straßen, sieht Alltag & Menschen, Gesellschaft & Welt - und schreibt: vom Leben. Von Außenseitern, Heldinnen und Helden und Held*en und allen dazwischen; inter, trans, queer, lesbisch, auch mal "ganz normal" (obwohl: Dann doch nicht, wenn man genau hinsieht). Szenen, Geschichten und Reisen, von Berlin (gleich zwei Bücher über diese Stadt!) auf ferne Inseln in Griechenland; von der verbesserungswürdigen Welt von heute ab in die Utopie einer Zukunft, die ... oh je. Aber zumindest lustig ist sie, Joeys fiktionale Welt.
Dass Joeys Texte lustig sind, finden & fanden auch andere. 2019 gab's gar einen Preis dafür, Bester Humor beim Wettbewerb "Wortrandale". Davor auch schon Preise, 2012 z. B. (da war Joeys Autorenidentität noch ganz frisch) den Publikumspreis des renommiertesten Wettbewerbs für Nachwuchsautor*innen, "open mike“. Und dann endlich mal: das Debut! Das erste eigene Buch, nicht immer nur Beiträge in Anthologien, Kolumnen, Essays, Hörspiele, Preise, etc.
Gleich mit diesem Erstlingswerk rettete Joey die Welt: "Die Welt, verbessert - Fiktive Lösungen für reale Problem" erschien 2023, auch als Hörbuch. Kurz darauf wurde Joey zur Dame und tat schlimme Sachen, beides in Berlin. "Gerne, die Dame" und "Schlimme Sachen mit Decken" erschienen, beide 2024 (ein bemerkenswertes Jahr für Berlin!), gefolgt von der Flucht auf die Insel, zweisprachig gar: "Lesbos Lesvos. Das Lesbeninselbuch / The Lesbian Island Book" (2025).
Aktuell schreibt Joey mit einem Stipendium des Berliner Senats an einem neuen Roman, namens "Klopapier". Je nachdem, wie das mit dem Klopapier so wird im Leben, erscheint der auch bald (2026). Und wenn du bei der Arbeit dabei sein und sowieso nie was verpassen magst aus Joeys Feder, schon gar nicht den verschollenen Roman, holst du dir den auch gleich: Der verschollene Roman / Joeys News.