Maren Wurster

Vita

Maren Wurster studierte Philosophie, Filmwissenschaft und Germanistik in Köln (M.A.) und Literarisches Schreiben in Leipzig (M.A.). Ihr Romandebüt Das Fell wurde 2017 bei Hanser Berlin veröffentlicht. 


In ihren Werken verknüpft Maren autobiografische Erfahrungen mit gesellschaftskritischen Fragen. Ihr Roman Eine beiläufige Entscheidung erzählt von einer Frau, die ihr Kind verlässt, und einem Jungen, der mutterlos aufwächst. In dem Memoir Papa stirbt, Mama auch und dem erzählenden Sachbuch Totenwache hat sie sich mit dem Abschied von den eigenen Eltern auseinandergesetzt. In Hier bleiben können wir auch nicht ist eine Frau mit ihrer Tochter auf der Suche nach einem Zuhause.


Maren lud andere Schriftsteller:innen zu einer Archäologie des Verlusts ein. Die Texte und Performances wurden 2022 in der Volksbühne Berlin präsentiert. 2023 war Maren Herausgeberin der Frühjahrsausgabe der Literaturzeitschrift Akzente. Ebenfalls in der Volksbühne Berlin kuratiert sie zusammen mit Franziska Hauser 2024 das Literaturprojekt Ost*|West*|Frau*. Die dafür entstandenen Texte sind 2025 bei der Frankfurter Verlagsanstalt erschienen. 


Maren lebt mit ihrem Sohn im Wendland. 

Würdigung

2025 |
Kunst-Eremitage Rietzer Berg
JOU-Sonderpreis für Jenseits der Vollkommenheit (Psychologie Heute)


2024 |
Jahresstipendium des Landes Baden-Württemberg
Stipendium Herrenhaus Edenkoben
Dietrich-Oppenberg-Medienpreis für Die schönsten Bs des Universums (Zeit online)


2023 |
AIR – Artist in Residence Niederösterreich (Krems, Österreich)
Stipendium Tapetenwechsel – Ein deutsch-tschechischer Literaturaustausch (Brno, Tschechien)

2022 |
Aufenthaltsstipendium auf dem Künstlerhof Schreyahn 
Förderung durch den Hauptstadtkulturfonds für Archäologie des Verlusts – eine literarisch-performative Suchbewegung (künstlerische Leitung)
Nominierung Clemens-Brentano-Preis für Papa stirbt, Mama auch
Nominierung Schwäbischer Literaturpreis

2021 |
Jahresstipendium Literatur des Landes Niedersachsen
Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung Berlin
Recherchestipendium des Berliner Senats für Live and let die (freies Hörspiel)
Shortlist Wortmeldungen-Literaturpreis mit Papa stirbt, Mama auch

2019 | 
Werkstipendiatin des Deutschen Literaturfonds

2018 |
Aufenthaltsstipendium im Heinrich Böll Cottage auf Achill Island/Irland (Goethe-Institut Irland, Heinrich Böll Association)

Aktuelles

3. März 2026
Ost*West*frau* | Lesung zusammen mit Franziska Hauser
Zentralbibliothek im Kulturpalast Dresden


17. März 2026
Todeswünsche – Vortrag
Vivantes Klinikum

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Lost places. Verlorene Orte

Wißner-Verlag 2022

Tippgemeinschaft 2016

Connewitzer Vlgsbuchhdlg 2016

Kinderkriegen

Edition Nautilus GmbH 2021

Tippgemeinschaft 2015

Connewitzer Vlgsbuchhdlg 2015

Veröffentlichungen in literarischen Zeitschriften

Psychologie Heute

Weinheim 2025

Literaturbote 141 – Care

Hessisches Literaturforum 2021

Akzente 2/21

Hanser, Carl 2021

EDIT No 81

EDIT Leipzig 2020

Herausgeberschaften

Akzente 1 / 23

Hanser, Carl 2023 Zeitschrift

sonstige Werke

Ost*|West*|Frau*
Literaturfestival u.a. mit Terézia Mora, Katja Kullmann, Sabine Peters, Kerstin Hensel, Kenah Cusanit, Sabine Rennefanz, Mechthild Lanfermann, Ruth Herzberg, Ronja von Rönne, Chez Company, mirko-kit, PS: Politisch Schreiben u.a.
8. bis 10. März 2024 in der Volkbühne Berlin,
gefördert vom Hauptstadtkulturfonds (Künstlerische Leitung zusammen mit Franziska Hauser).

Archäologie des Verlusts – eine literarisch-performative Suchbewegung. 
Literatur- und Performanceprojekt u.a. mit Daniel Schreiber, Senthuran Varatharajah, Yirgalem Fisseha Mebrahtu, Ulrike Draesner, Linus Giese, Sam Zamrik, Caca Savic, Christian Dittloff.
14. bis 16. Oktober 2022 in der Volksbühne Berlin
gefördert vom Hauptstadtkulturfonds Berlin (Künstlerische Leitung und Durchführung):
https://www.archäologie-verluste.de




Zuletzt durch Maren Wurster aktualisiert: 03.12.2025

Literaturport ID: 3403