Nicola Quaß

Vita





Nicola Quaß, geboren in Wetzlar, Studium der Rechtswissenschaft. Schreibt Lyrik und lyrische Prosa. Zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, wie z.B. in „Konzepte“, „Mosaik“, „Ostragehege“, „Jahrbuch der Lyrik“, "oda - Ort der Augen". Im Februar 2020 erschien ihr Lyrikdebüt „Nur das Verlorene bleibt“ im hochroth Verlag, Heidelberg. Im März 2024 erschien ihr zweiter Gedichtband "Moorland" im dr.-ziethen-verlag, Oschersleben. Am 22. Oktober 2025 erschien ihr Debütroman "Hungergesang" bei kul!-ja publishing, Erfurt. Zweiter Preis beim Lyrikwettbewerb „Lyrik 2000S“ (2004) so wie Preise beim Literaturpodium für die Jahre 2006, 2007 und 2011. Für das Jahr 2017 erhielt sie das Merck-Stipendium der Darmstädter Textwerkstatt. Im Jahr 2023 erhielt sie den Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis. Im Jahr 2025 erhielt sie den Rolf-Bossert-Gedächtnispreis. Nicola Quaß ist Mitglied im VS (Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller) Nordrhein-Westfalen und des Literatur-Atelier Köln. Lebt in Düsseldorf.


Nicola Quaß - Homepage


 


 





Würdigung

Rolf-Bossert-Gedächtnispreis, 2025
Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis (2. Platz), 2023
Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis (Nominierung), 2022
Merck-Stipendium der Darmstädter Textwerkstatt, 2017
Preise beim Literaturpodium für die Jahre 2006, 2007 und 2011
Finalistin Irseer Pegasus, 2007
Zweiter Preis beim Lyrikwettbewerb „Lyrik 2000S“, 2004


Stimmen:
(…) Die poetische Sprache bildet den Soundtrack zu einer ebenso faszinierenden wie verstörenden Geschichte um Isolation und Verbundenheit. Märchenhaftes mischt sich mit Realismus, weder Zeit noch Ort sind bestimmbar. (…) Nicola Quaß hat eine zeitlose Geschichte geschrieben, die sich eindeutigen Antworten verweigert. Schwebend und kraftvoll zugleich. Ein starkes Debüt. (...) Britta Lübbers über: "Hungergesang (Roman), Rasteder Rundschau, Buchempfehlung Weihnachtsbeilage 2025, S. 9



(…) bin begeistert von diesem modernen Kunstmärchen, in dem Nicola Quass meisterlich von der Vernachlässigung dreier Schwestern erzählt, in einer eigenwilligen, funkelnden Sprache, bei der jedes Wort sitzt (…) Eva Maria Šmon über: "Hungergesang" (Roman) auf Instagram, 4. November 2025



(...) Es sind die Orte des Dazwischen, die Quaß in ihren Gedichten auszuloten versucht. Was hier geschieht, verschiebt und verändert sich ständig, muss sprachlich stets neu eingekreist werden, ist kaum zu fassen – so wie Licht und Schatten, Wind und Wasser, die in den Gedichten immer wieder ihren Auftritt haben. (...) Quaß thematisiert die Arbeit an und mit dem vorhandenen Sprachmaterial, wenn sie davon schreibt, die Worte zu ‚dehne[n] […]/ bis dass sie brechen‘. (...) Aus dem Bewusstsein für die Leerstelle, das ‚unübersetzbare Wort‘ heraus wird eine eindrückliche Bildlichkeit der Landschaften und der Natur aufgebaut (...) Leonie Köhler über: "Moorland" (Gedichtband), in: Zäsur-Poesiekritik 2025


(...) Wie sich verorten in dieser Welt? (...) Die Sprache als wichtigster Wegweiser durch Landschaften und im übertragenen Sinn durch das Leben (...) Genau das hat die Autorin in "Moorland" getan. Es ist ein sehr lesenswerter Lyrikband. Man muss sich auf ihn einlassen, seine sprachlichen Feinheiten erkunden (...) Barbara Zeizinger, Entwürfe einer Landschaft, zu: Nicola Quaß, Moorland, BAWÜLON (1/2025)


(...) In den Texten von Nicola Quaß entstehen Wahrheiten unter anderem durch die lyrische Wahrnehmung des Augenblicks. Dessen Flüchtigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch die Gedichte. Doch der Augenblick ist eingebettet in die Bewegung der Zeit. Das Vergehen ist gleichzeitig ein neuer Anfang. (...) Das poetische Ausloten ihrer Themen gelingt Quaß mit einer leisen, unaufdringlichen und gleichsam dichten Sprache  (...) Mit scheinbar paradoxen Formulierungen wagt sie sich an die Grenze zum Unsagbaren (...) Christian T. Klein zum Rolf-Bossert-Gedächtnispreis 2025


(...) Was zählt und erzählt ist die Sprache selbst, die Worte, die am jeweiligen Stand der Entwicklung geboren werden und sich einfügen ins Ganze. (...) Formell sind die Gedichte von Nicola Quaß vollkommen frei ohne jemals zu zerfallen. Und sie haben diesen Schwung, diesen Rhythmus, der sich wie von alleine ergibt. Es scheint nicht so, als wäre hier mühsam gedichtet worden. Alles wird leichter, auch das Schwere, Unbequeme, das Dichte (...) Überhaupt ist es eine Lyrik, die sich vor der Leserin sofort ausbreitet, wenn die Türen geöffnet sind. Sogar das Leuchten spüre ich hier, denn es findet sich wortwörtlich auch im Text. Marina Büttner über: "Moorland" (Gedichtband), Literaturleuchtet, 2024


(...) Die Bildsprache (von Nicola Quaß) elektrisiert ob ihrer Milde und der Absenz von Glanzeffekten. Sie ist dabei kunstvoll genug, um mit Pawlowschen Assoziationen spielerisch umzugehen und tradierte Zuschreibungen aufzubrechen, sie ihrer Bedeutungs- und Deutungsklischees zu entheben. (...) York Freitag zum Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis 2o23


(...) Die Gedichte von Nicola Quaß sind gleichermaßen durch eine homogene Grundbefindlichkeit wie auch einen homogenen Stil geprägt, den die Lyrikerin für sich (in ihrem Debütband!) gefunden hat. Und eigentlich, so könnte man sagen, ist das sogar ziemlich mutig: In einer Lyriklandschaft, in der (scheinbare) sprachliche Einfachheit ebenso schnell wie persönlich-emotionale Reflexivität unter Trivialitätsverdacht gerät, genau solche Pole zum Kompass des eigenen Schreibens zu wählen. Dies gelingt Nicola Quaß in ihren Gedichten, die ich gerne mehr als einmal gelesen habe, ausgesprochen authentisch und stilsicher (...) Stefan Hölscher über: "Nur das Verlorene bleibt" (Gedichtband), Signaturen-Magazin, 2020


(...) Die Gedichte der Autorin Nicola Quass (Jahrgang 1974) sind wie die Gedanken, die einen unvermittelt streifen, wenn man sich im Alltag bewegt und keine Worte dafür findet, was als unbenennbares Gefühl im Augenblick die Stimmung formt. Es sind Gedanken, ohne jeden Schnörkel. Kein Geschrei, keine aufmerksamkeitsheischende Sprache, die oft nur toll klingt, aber wenig ausdrückt (...) Ulrike Hug-Stüwe über: "Nur das Verlorene bleibt" (Gedichtband), Bellevue-NZZ, 2021

Aktuelles

Am 22. Oktober 2025 erschien 
mein Roman "Hungergesang" bei
Kul!-ja publishing

„Und dort hinten floss der dunkle Bach, durch den wir an sehr heißen Sommertagen barfuß mit hochgekrempelten Röcken stromabwärts liefen, in den wir Flaschen warfen, mit einer verschlüsselten Botschaft.“ 


aus: "Hungergesang" - 


Leseprobe Hungergesang


Lesungen | Termine:


04. März 2025, 19 Uhr: Lesung "Hungergesang" (Gemeinschaftslesung mit Harald Kapel aus "KárKár" (Lyrikband)), Eupener Straße 420, 52076 Aachen


 


Lesungen | Termine (vergangen):


14. Oktober 2025, 18 Uhr: Lyriklesung Kunstverein KUNSTGEFLECHT e.V., Hotel "Zagreb", Bergisch Gladbacher Straße 580, 51067 Köln


26. Oktober 2025, 15 Uhr: Premierenlesung "Hungergesang" (Roman) (Lesung & Gespräch), Matheklasse, Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz (Veranstaltung)


 

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Jahrbuch der Lyrik 2024/25

Schöffling 2024 Lyrik

Flusslaut Lyrikanthologie, ein Projekt des Netzwerks Literatur Rheinland und des Literaturbüros NRW

Literaturbüro NRW 2023 Lyrik

Zwischen Himmel und Mut

Quintus Verlag, Berlin 2023 Lyrik

Versnetze_15

Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2022 Lyrik

Versnetze_14

Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2021 Lyrik

Abwerfen der Last, die uns hindert am Gehen

Quintus-Verlag-Verlag, Berlin 2020 Lyrik

Versnetze_zwölf

Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2019 Lyrik

Versnetze_elf

Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2018 Lyrik

Versnetze_neun

Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2016 Lyrik

Flusslaut Lyrikanthologie, ein Projekt des Netzwerks Literatur Rheinland und des Literaturbüros NRW

Literaturbüro NRW 04/2021 Lyrik

und kein Gedicht will Abschied von dir nehmen

Verlag Ralf Liebe 2024 Lyrik

Risse und Welt

Dielmann, Axel 2023 Lyrik / Prosa

Fessel und Flügel

Quintus-Verlag, Berlin 2022 Lyrik

Fährten des Grauens

Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2021 Lyrik

Zuflucht zum Meer

Quintus-Verlag, Berlin 2021 Lyrik

Versnetze_13

Verlag Ralf Liebe 2020 Lyrik

Das Eigene Im Anderen. Istanbul.

poetenladen Verlag Leipzig 2018 Lyrik

Versnetze_zehn

Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2017 Lyrik

Unterwelt

Lyrik 2000S 2004 Lyrik

Veröffentlichungen in literarischen Zeitschriften

kalmenzone - Literaturzeitschrift

Bonn Winter 2023/24 Lyrik

erostepost - Literaturzeitschrift

erostepost, Salzburg (A) Nr. 69, 2025 Prosa

Krautgarten - Forum für junge Literatur

St. Vith (B) Nr. 62, 2013 Lyrik

erostepost - Literaturzeitschrift

erostepost, Salzburg (A) Nr. 49, 2015 Lyrik

Pappelblatt

Sonne&Mond, Wien (A) Nr. 35 / 2025 Prosa

Asphaltspuren

Düsseldorf Nr. 22, 2014 Lyrik

Asphaltspuren

Düsseldorf Nr. 18, 2012 Lyrik

Ostragehege, Nr. 84

Heft II / 2017 Lyrik

Karussel - Bergische Zeitschrift für Literatur

Bergischer Verlag, Remscheid Ausgabe 10, 2019 Lyrik

Rhein! Nr. 26 - Zeitschrift für Worte, Bilder, Klang

Kunstverein Kunstgeflecht e.V., Neunkirchen/Seelscheid 2025 Lyrik

RHEIN! Nr. 25 - Zeitschrift für Worte, Bilder, Klang

Kunstverein Kunstgeflecht e.V., Neunkirchen-Seelscheid 2024 Lyrik

Rhein! Nr. 23 - Zeitschrift für Worte, Bilder, Klang

Kunstverein Kunstgeflecht e.V., Neunkirchen-Seelscheid 2021 Lyrik / visuelle Poesie

Dulzinea Santa Claus Preis - moderne Weihnachtslyrik

Dulzinea, Fulda 2009 Lyrik

BAWÜLON - Süddeutsche Matrix für Literatur

Pop Verlag / Ludwigsburg 1/2025 Lyrik / Prosa

DUM - Das Ultimative Magazin

Zöbing (A) Nr. 71, 2014 Lyrik

Krautgarten - Forum für junge Literatur

St. Vith (B) Nr. 68, 2016 Lyrik

erostepost - Literaturzeitschrift

erostepost, Salzburg (A) Nr. 61, 2021 Lyrik

Dichtungsring - Zeitschrift für Literatur

Dichtungsring e.V., Bonn Nr. 42, 2013 Lyrik

Der Dreischneuß - Zeitschrift für Literatur

Marien-Blatt Verlag, Lübeck Nr. 25, 2013 Lyrik

Poesiealbum neu

Edition kunst & dichtung, Leipzig Nr. 2/2025 Lyrik

ausserdem - zeit & schrift to go

München Nr. 13, 2006 Lyrik

hEFt für literatur, stadt und alltag

Erfurt Ausgabe 38, 2014 Lyrik

BAWÜLON Süddeutsche Matrix für Literatur und Kunst

Pop Verlag/Ludwigsburg 3/2022 Interview

konzepte - Zeitschrift für Literatur

Neu-Ulm 2024 Lyrik

oda - Ort der Augen

dr. ziethen verlag, Oschersleben 2023 Lyrik

mosaik - Zeitschrift für Literatur und Kultur, Ausgabe 25

Verein zur Förderung neuer Literatur und Kultur, Salzburg (A) 2018 Lyrik

BAWÜLON Süddeutsche MATRIX für Literatur und Kunst

POP-Verlag / Ludwigsburg 2/2020 Lyrik

Übersetzungen

Mónica Francés - Ich träumt | Yo sueña (mit Geraldine Gutierrez-Wienken und Marcus Roloff)

hochroth Heidelberg 2022 Lyrik

Herausgeberschaften

Fließen der Identitäten

Geest-Verlag 2020 Lyrik

Über Werk / Autor

Barbara Zeizinger: Entwürfe einer Landschaft - Nicola Quaß, Moorland

BAWÜLON (1/2025) - Pop Verlag / Ludwigsburg 2025 Rezension

Christian T. Klein: Da ist kein Engel, der schaut - Laudatio auf Nicola Quaß

BAWÜLON (1/2025) - Pop Verlag / Ludwigsburg 2025 Laudatio

Marina Büttner: Nicola Quaß, Moorland, Dr. Ziehten Verlag

literaturleuchtet 2024 Rezenzion

York Freitag: Zum prämierten Gedicht „Es war nicht sicher“, in: Zwischen Himmel und Mut

Quintus Verlag, Berlin 2023 Laudatio

Stefan Hölscher: Nächtliche Lichter, zu Nicola Quaß: Nur das Verlorene bleibt

Signaturen-Magazin 2020 Rezension

Britta Lübbers: Autonomie ohne Eltern - Nicola Quaß, Hungergesang

Rasteder Rundschau, Weihnachtsbeilage, S, 9 2025 Rezension | Buchempfehlung

Leonie Köhler - Kurzrezension zu Nicola Quaß, Moorland

Zäsur Poesiekritik 2025 Rezension

Walter Pobaschnig: Literatur ist für mich die Leinwand, auf der ich meine Träume und Gedanken projiziere, Interview mit Nicola Quaß

literaturoutdoors 2024 Interview

Ulrike Hug-Stüwe: 5 lesenswerte Kurzromane, Gedichte und Anthologien für unterwegs, zu: Nicola Quaß: Nur das Verlorene bleibt

Bellevue-NZZ 2021 Kurzrezension

sonstige Werke

Auf Online-Literaturseiten veröffentlichte Werke:


Signaturen-Magazin:


Gewittermusik | Signaturen-Magazin 


Und dann wurde es Abend | Signaturen-Magazin


 


Fixpoetry: 


... und eure Kleider wurden dunken | Text des Tages | Fixpoetry 


Es kommen andere Tage | Text des Tages | Fixpoetry


Still ist es im Haus | Text des Tages | Fixpoetry


 


Das GEDICHT blog:


#Corona | DAS GEDICHT blog


 


Das Prosastück:


(aus dem Zyklus) Regentage einer Ballerina | Das Prosastück | Ausgabe 1


Pinsel ohne Land | Das Prosastück | Ausgabe 4


 


Auf_ein_Wort_mit-Anthologie (Instagram-Antologie, kuratiert von Michael Hüttenberger):


Der Mond schwimmt, Auf_ein_Wort_mit-Anthologie


Erinnerungsräume, Auf_ein_Wort_mit-Anthologie


Meine Stimme kam plötzlich_Auf_ein_Wort_mit-Anthologie


Alaska_Auf_ein_Wort_mit-Anthologie


 


Selbst verfasste Rezensionen:


Niemand kennt das Drehbuch des anderen | Faustkultur


Ich werde wieder sprechen | Fixpoetry


 


Interviews:


Das Wort sollte wie eine Pupille sein | Interview mit Trinidad Gan | TraLaLit


 


 

Zuletzt durch Nicola Quaß aktualisiert: 03.12.2025

Literaturport ID: 3131