Die Ausschreibung wendet sich an qualifizierte Journalisten und Journalistinnen, insbesondere länderübergreifende Teams, die in deutschsprachigen Medien veröffentlichen. Auch Teams aus Print- und Fotojournalisten können sich bewerben.
Die Berichterstattung über Osteuropa stärken: Das ist die Idee hinter dem „Recherchepreis Osteuropa“. Er wird von der evangelischen Aktion Hoffnung für Osteuropa und der katholischen Aktion Renovabis vergeben. Kooperationspartner ist das europäisches Journalismus-Netzwerk n-ost. Mit dem Geld werden zeitintensive Recherchen zu Sozialreportagen aus den Ländern Mittel-, Südost- und Osteuropas ermöglicht. Ziel ist, den Alltag der Menschen in den Blick zu nehmen, den Umgang mit gesellschaftlichen Umbrüchen zu thematisieren und die Lebensumstände von Randgruppen zu zeigen.
Ab sofort können sich Journalistinnen und Journalisten für den Recherchepreis Osteuropa 2026 bewerben. Mit dem Preis fördern Renovabis, die Aktion Hoffnung für Osteuropa (Diakonie Württemberg) und das europäische Journalismus-Netzwerk n-ost herausragende Recherchen zu gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in Mittel-, Südost- und Osteuropa.
Der Preis wird in Form eines Stipendiums vergeben und ermöglicht so die Umsetzung zeit- und reiseintensiver Sozialreportagen für deutschsprachige Medien. Die Förderung ist mit bis zu 7.000 Euro dotiert. Gesucht werden journalistische Projekte, die den Alltag der Menschen im Osten Europas in den Blick nehmen, Umbrüche sichtbar machen und neue Perspektiven auf das Leben in der Region eröffnen. Eine Jury aus renommierten Journalistinnen und Journalisten sowie Vertreterinnen und Vertretern der ausschreibenden Organisationen wählt die Preisträger aus den Einsendungen aus.
Wichtige Kriterien für die Vergabe des Stipendiums sind
- Originalität: Ist das Recherchethema neu und von den Medien bislang noch nicht
aufgegriffen? Oder wird ein bekanntes Thema unter einem neuen Aspekt oder aus
neuer Perspektive erzählt?
- Relevanz: Ist das Thema für die aktuelle gesellschaftliche und politische Debatte
relevant?
- Qualität: Hat der Bewerber/die Bewerberin bereits gezeigt, dass er/sie in der Lage
ist, herausragende Reportagen zu schreiben?
- Angemessenheit: Rechtfertigt das Thema den geplanten Rechercheaufwand und
der geplante Rechercheaufwand die veranschlagten Kosten?
Eingereicht werden können Recherchevorhaben in oder über Menschen aus folgenden
Ländern: Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien,
Estland, Georgien, Kosovo, Kroatien, Lettland, Litauen, Mazedonien, Montenegro, Polen,
Republik Moldau, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, U
Die Bewerbungsfrist für den Recherchepreis Osteuropa 2026 ist bis zum 15. Januar 2026 möglich. Folgenden Unterlagen sind erforderlich:
- Exposé (1-2 Seiten)
- Rechercheplan (1-2 Seiten) und Kostenplan
- Tabellarischer Lebenslauf
- Drei bereits veröffentlichte Arbeitsproben
Bitte senden Sie diese Unterlagen ausschließlich digital an: info@recherchepreis-osteuropa.de