- Vergabe an:
- Autorinnen und Autoren
- Art der Förderung:
-
Arbeitsstipendium
- Kategorie(n):
- Lyrik | Prosa | u.a.
- Bewerbungsfrist:
- 31.03.2026
- Dauer:
Laufzeit von Juli bis Dezember 2026
- Zuwendung:
- 1000 Euro | monatlich
- Zuwendungsgeber:
- Jürgen Ponto-Stiftung
- Link zur Ausschreibung
Voraussetzungen
Bewerben können sich deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die nicht älter als 35 Jahre sind, noch kein literarisches Debüt vorgelegt haben und insofern nicht verlagsgebunden sind.
Beschreibung
Die Jürgen Ponto-Stiftung zur Förderung junger Künstler vergibt fünf Literatur-Stipendien an deutschsprachige Autor:innen, die nicht älter als 35 Jahre sind, noch kein literarisches Debüt vorgelegt haben und insofern vertraglich noch nicht verlagsgebunden sind. Zu den Stipendiat:innen der vergangenen Jahre gehörten Paula Schweers, Lorena Simmel, Nora Schramm, Son Lewandowski und viele andere.
Die Stipendien haben eine Laufzeit von Juli bis Dezember 2026. Sie sind mit 1.000 Euro pro Monat dotiert und unterstützen ausgewählte Autor:innen bei ihrer Beschäftigung mit aktuellen Literaturprojekten. Zusätzlich stellt die Stiftung ihren Stipendiat:innen erfahrene Autor:innen oder Lektor:innen aus renommierten Verlagen und Agenturen als Mentor:innen beratend zur Seite. Die Stipendien sind nicht residenzgebunden.
Am Ende des Förderzeitraums wird die Einreichung eines Essays erwartet, der sich zu einem von der Stiftung genannten gesellschaftspolitischen Thema äußert. In diesem Jahr lautet es Nachbarschaften. Raum und Beziehung. Nachbarschaften als soziale Ordnungen im Kleinen und im Großen als Spiegel gesellschaftlicher Strukturen. Wie produzieren räumliche Strukturen Formen von Nachbarschaft, und wie produzieren wiederum nachbarschaftliche Beziehungen sozialen Raum? Begründet Nachbarschaft eine moralische Verantwortung gegenüber dem anderen — oder bleibt sie eine zufällige Form des Nebeneinanderlebens?
Es ist vorgesehen, die fünf so entstehenden Essays im Herbst 2027 in der in Leipzig erscheinenden Literaturzeitschrift Edit zu veröffentlichen. Zur Deckung etwaiger Recherche- oder Reisekosten im Zusammenhang mit den Essays können die Stipendiat:innen ein Budget in Höhe von maximal 750 Euro beantragen.
Bewerbung
Folgende Unterlagen sind bis zum 31. März 2026 einzureichen:
1. ein bereits vorhandener und in sich geschlossener Text als Arbeitsprobe (literarische Prosa, Lyrik) von maximal fünf bis acht Seiten (Normalmanuskriptseiten, 1.800 Zeichen)
2. eine kurze Ideenskizze für einen Essay zum weiter oben genannten Thema
3. ein kurzer Lebenslauf mit Angabe des Geburtsjahres (tabellarisch)
Neben einer Seitennummerierung sollte auf jeder Seite der Name der Autorin, des Autors angegeben sein. Aus organisatorischen Gründen sollte alles gebündelt innerhalb einer PDF-Datei eingereicht werden. Bitte verzichten Sie auf Fotos oder Grafiken.
Eine Jury, der in diesem Jahr der Literaturkritiker und Autor David Hugendick, der Literaturvermittler und Autor Hauke Hückstädt sowie der Geschäftsführer der Jürgen Ponto-Stiftung Ralf Suermann angehören, wird im Juni d. J. über die Vergabe der Stipendien entscheiden.