Die Deutsche Sebald Gesellschaft veranstaltet regelmäßig einen Wettbewerb um den W.-G.-Sebald-Literaturpreis »Erinnerung und Gedächtnis«
Der im Jahr 2019 ins Leben gerufene W.-G.-Sebald-Literaturpreis fordert mit seiner Rahmenwidmung »Erinnerung und Gedächtnis« Autor*innen auf, sich in ihrer Arbeit mit Fragen und Motiven auseinanderzusetzen, die für Sebalds Schaffen wichtig sind.
Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert und wird von einer fünfköpfigen Jury unter den anonym einzureichenden Wettbewerbsbeiträgen vergeben.
Ausschreibung 2025/2026
Der W.-G.-Sebald-Literaturpreis »Erinnerung und Gedächtnis« wurde am 9. November 2025 zum vierten Mal ausgeschrieben. Einsendeschluss für Wettbewerbsbeiträge ist der 30. April 2026.Hier finden Sie die Einzelheiten der Ausschreibung sowie Fragen und Antworten zu Einreichungen.
Bewerben können sich Autor*innen aus dem In- und Ausland mit einem unveröffentlichten deutschsprachigen Prosatext (z.B. Erzählung oder Auszug aus einem größeren Projekt), der sich mit dem Themenkomplex »Erinnerung und Gedächtnis« beschäftigt.
Der Prosatext darf bis zum Ablauf der Einreichungsfrist nicht veröffentlicht worden sein. Der Umfang soll maximal 30 000 Zeichen betragen. Teilnahmebedingung ist eine bereits vorliegende literarische Publikation in einem Verlag oder einer Zeitschrift.
Der Jury gehören an: Hans Jürgen Balmes (S. Fischer Verlag), Sieglinde Geisel (Literaturkritikerin), Heike Gfrereis (Deutsches Literaturarchiv Marbach), Natascha Huber (Booktuberin, @booksandpoets), Philipp Theisohn (Universität Zürich).
Die Einreichung der Beiträge erfolgt ohne Namenskennzeichnung in einer pdf-Datei, auf deren Grundlage die Jury ihre Entscheidung (anonymisiert) treffen wird. Eine gesonderte pdf-Datei sollte Adressdaten, CV und Schriftenverzeichnis enthalten.
Einsendeadresse: literaturpreis@sebald-gesellschaft.de