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DIE UNERHÖRTE POESIE. Europas schwarze Diaspora

Montag, 08. Juni 2020

19:30 UHR

Gestaltung studio stg

Veranstaltungsort

Haus für Poesie

Knaackstr. 97
10435 Berlin
http://www.haus-fuer-poesie.org

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Details

Video-Lesungen und Performances mit den DichterInnen Simone Atangana Bekono (NLD) | Kayo Chingonyi (UK/ZMB) | Raquel Lima (PRT) | Steve Mekoudja (DEU/CMR) | Fiston Mwanza Mujila (AUT/COD) | Musik spielen: Patrick Dunst und Grilli Pollheimer (AUT) | Moderation und Kuration: Fiston Mwanza Mujila, Schriftsteller (AUT/COD)

Europa ist bunt, Europa ist schwarz, Europa ist Jazz! Von Graz breitet der kongolesische Dichter Fiston Mwanza Mujila einen musikalisch-poetischen Soundteppich über Europa aus und stellt junge Stimmen der schwarzen Diaspora vor. Seit einiger Zeit kartografiert er die Poesie von DichterInnen afrikanischer Herkunft in Europa, denn zu oft sind schwarze LyrikerInnen fast unsichtbar im europäischen lyrischen Ökosystem. Doch diese kraftvollen Texte gilt es zu entdecken. Erfahrungen und Traditionen aus den Herkunftsländern sind ihnen ebenso eingeschrieben wie in Europa Erlebtes und Beobachtetes; sie verhandeln die eigene kulturelle Identität, Konflikte und wichtige Positionen.

Neben Fiston Mwanza Mujila lesen vier AutorInnen, die man kennenlernen sollte: Simone Atangana Bekono (geboren 1991 in den Niederlanden) beschäftigt sich besonders mit der Verbindung zwischen Körper und Identität. Der Dylan Thomas-Preisträger Kayo Chigonyi (geboren 1987 in Sambia) vernetzt Rap und urbane Ausdrucksformen mit der Mündlichkeit seiner Dichtung. Die Spoken-Word-Dichterin Raquel Lima (*1983, Portugal) hat ihre Wurzeln u.a. in Angola und Sao Tomé. Der in Berlin lebende Steve Mekoudja verbindet Poesie, Musik und Bewegung zu einer Art Energy Drink und adressiert dabei Themen wie die Vorstellung von Afrikanität und toxische Männlichkeit.

Die Gedichte werden in den Sprachen Englisch, Französisch, Niederländisch und Schwedisch gelesen. Übersetzungen der Gedichte sind im Video verfügbar.

Die Unerhörte Poesie – Europas schwarze Diaspora wird freundlich unterstützt durch das Auswärtige Amt, die Königlich Niederländische Botschaft in Berlin, Nederlands Letterenfonds, das Österreichische Kulturforum Berlin, und ISOP - Innovative  Sozialprojekte, Graz.

Projektleitung: Juliane Otto 

 

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