Der Autor, Journalist und Slam Poet Aron Boks kommt am 08. Mai 2026 zu OrankeBuch und stellt sein aktuelles Buch “Starkstromzeit. Vom Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt” vor. Boks begibt sich mit uns auf dem Weg in eine vergangene Zeit und berichtet aus der eigenen Familiengeschichte und anhand besonderer Gegenstände über die DDR.
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Der Autor
Aron Boks wurde 1997 in Wernigerode geboren und lebt als Autor, Slam Poet und Moderator in Berlin, Neukölln. Zusammen mit Jonathan Schmitz bildet er die Spoken Word Band »Das Zappelnde Tanzorchester«.
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Rezension: Aron Boks "Starkstromzeit" | MDR.DE
Video: Aron Boks bei der Poetry Slam Meisterschaft 2017 (Achtung: Das ist 8 Jahre her!)
Im Jahr 2016 begann Aron Boks ein Studium der Germanistik, Geschichtswissenschaft und später der Publizistik an der Freien Universität Berlin. Seine Bühnenkarriere nahm im selben Jahr ihren Anfang, als er im Poetry Slam sowohl die Landesmeisterschaft in der U20-Kategorie als auch die Stadtmeisterschaft von Magdeburg gewann. Nach Tätigkeiten im Rahmen redaktioneller Workshops und bei der taz am Wochenende veröffentlichte Boks im April 2018 seine erste Erzählung. 2018 erschien auch sein autobiografisches Werk „Luft nach unten“, das sich mit dem Thema Magersucht, insbesondere bei Männern, auseinandersetzt. Dafür erhielt er ein Jahr später den Klopstock-Förderpreis für Neue Literatur.
Seit 2021 schreibt er vor allem für die taz und die taz.FUTURZWEI-Kolumne »Stimme meiner Generation«.
2023 erschien sein Buch „Nackt in die DDR“ über die Spurensuche nach seinem Urgroßonkel Willi Sitte.
2025 erschien „Starkstromzeit“ über die Suche nach den Spuren des Lampendesigns seiner Großeltern und den Spuren der DDR in seinem Aufwachsen.
Das Buch
Was bleibt, wenn das Licht der Zukunft erlischt? Eine ungewöhnliche DDR-Geschichte über Konsum und Design
In einer alten DDR-Zeitschrift entdeckt Aron Boks eine Lampe - entworfen von seinem Großvater. Mit einem eigenen Leuchten- und Dekorationsbetrieb gehörten seine Großeltern zu den wenigen Selbständigen in der DDR. Für den privaten Verkauf entwarfen sie Lampen mit Stoffschirmen, Troddeln und Bommeln. Gleichzeitig erhielten sie staatliche Aufträge für Hotels und Ferienheime, in denen mit ihren futuristisch anmutenden Glasmodulen der Sozialismus erstrahlte.
Nach der Wende verschwinden die Leuchten - und mit ihnen die Geschichte dahinter. Aron Boks begibt sich auf Spurensuche und erzählt dabei eine persönliche, ungewöhnliche Geschichte der DDR. Es geht um Konsum und Design, Erinnern und die Frage, wie Gegenstände weiterleuchten, lange nachdem das System, das sie hervorgebracht hat, untergegangen ist.