Vier Dichterinnen lesen an diesem Abend im Haus für Poesie und sprechen mit Alexander Gumz über ihr Schreiben:
Sophia Barthelmes (geboren 1989 in Bayreuth) arbeitet transdisziplinär in Kollaboration mit anderen Sparten und Sprachen und ist spezialisiert auf Sprechchöre. Sie ist Teil von Versatorium, Verein für Gedichte und Übersetzen. Zuletzt erschienen ein reim (Matthes & Seitz 2025) und immer drauf. Performative Textanalysen (Ritter Verlag 2026). Im vergangenen Jahr wurde sie ausgezeichnet mit dem Literaturförderungspreis der Stadt Graz.
Elke Cremer (geboren 1975 in Ludwigshafen) lebt als freischaffende Autorin in Berlin. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Literatur-Jahresstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg und bereits drei Mal mit dem Deutschen Hörfilmpreis. Zuletzt erschienen die Lyrikbände Aufriss ohne Häuser (KLAK Verlag 2022) und Die Brailleschrift der Birken (KLAK Verlag 2026) sowie ihr Romandebüt Heimgehen (Dörlemann Verlag 2026).
Verica Tričković (geboren 1961 in Nerav, Mazedonien) lebt als Lyrikerin, Übersetzerin und Dolmetscherin in Isernhagen bei Hannover. Nach zwei Gedichtbänden auf Serbisch und zwei zweisprachigen Bänden im Literaturverlag Leipzig, Als rettete mich das Wort (2011) und Im Steinwald (2016), erschien 2022 ihr erster Band in allein deutscher Sprache, um | schrift (gutleut verlag). In diesem Jahr wurde sie in Meran mit dem Alfred-Gruber-Preis ausgezeichnet.
Dženana Vucic (geboren 1991 in Konjic, Bosnien) ist eine bosnisch-australische Autorin, Herausgeberin und Kritikerin. Sie lebt in Berlin und schreibt Gedichte, Prosa und Essays. In diesem Jahr erschien ihr Lyrikdebüt after war im Verlag UQP. Für die Arbeit an ihrem Roman, der unter anderem den Bosnienkrieg und seine Nachwirkungen behandelt, erhielt sie 2026 ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats für nicht-deutsche Literatur.
Veranstaltung auf Deutsch und Englisch
In Lesung & Gespräch Sophia Barthelmes, Elke Cremer, Verica Tričković, Dženana Vucic
Moderation Alexander Gumz