Preisträgerin des 18. Spreewald-Literaturstipendiums tritt im September ihre Herbstresidenz in Burg (Spreewald) an – Eintritt zu allen Lesungen frei
Die Berliner Autorin Anna Prizkau ist im September für drei Lesungen im Spreewald zu Gast. Als Preisträgerin des 18. Spreewald-Literaturstipendiums verbringt sie ihre Herbstresidenz im Bleiche Resort & Spa in Burg (Spreewald). Anna Prizkau lebt und arbeitet in Berlin. Nach Studienjahren in Hamburg und Berlin war sie viele Jahre Redakteurin der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. 2020 erschien ihr Erzählband „Fast ein neues Leben“, für den sie mit dem Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover ausgezeichnet wurde. Ein Jahr später nahm sie am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb teil. 2025 folgte ihr vielbeachteter Debütroman „Frauen im Sanatorium“ im Rowohlt Verlag.
Für die Arbeit an ihrem Roman betrieb Prizkau eine außergewöhnlich intensive Recherche: Sie ließ sich selbst in eine Klinik aufnehmen, um den Alltag, die Atmosphäre und die Begegnungen dort unmittelbar zu erfahren. In „Frauen im Sanatorium“ erzählt sie von Frauen und ihren Lebensgeschichten, von Liebe und Fremdsein, von gesellschaftlichen Erwartungen und der Suche nach Glück. Ihr Blick ist dabei ebenso präzise wie einfühlsam.
Während ihrer Residenzzeit im Spreewald, wo sie an einem Roman über Liebe im Krieg arbeitet, stellt Anna Prizkau an drei Abenden unterschiedliche Texte und Facetten ihres Schreibens vor. Im Mittelpunkt der ersten beiden Lesungen steht ihr Roman „Frauen im Sanatorium“, bei der dritten Lesung ihr ausgezeichneter Erzählband „Fast ein neues Leben“.
Die Lesungen im Überblick
Mittwoch, 2. September 2026, 18 Uhr
„Frauen im Sanatorium“
Mittwoch, 9. September 2026, 18 Uhr
„Frauen im Sanatorium“ – Kapitel 18
Mittwoch, 16. September 2026, 18 Uhr
„Fast ein neues Leben“