Welche Autor*innen und aus welchen Gründen entscheiden sich, in welcher Sprache zu schreiben (die der Herkunft, der neuen Heimat, eine dritte?) oder verbinden sie mehrere Sprachen? Zu einer Hybridsprache? Welche Stellung nehmen Autor*innen in Bezug auf die Nationalliteratur ein? Sind sie Outsider oder schaffen sie es, sich direkt ins Herz der Literatur hineinzuschreiben? Juana Adcock ist eine in Schottland lebende mexikanische Autorin, die in ihren Texten die poetischen Möglichkeiten von Spanglish auslotet. Elicura Chihuailaf ist ein chilenischer Dichter, der in seinen Werken Mythen und Lieder aus der indigenen Kultur verarbeitet. Mário Gomes schreibt quer durch große und minorisierte Sprachen wie Deutsch, Portugiesisch und Galicisch.
Moderation: Manuela Barney Seidel