Bewegte Gemeinschaften: Symposium zur lateinamerikanischen Literatur in Europa
Wie verändert sich Literatur, wenn sie Kontinental- und Sprachgrenzen überschreitet? Diese Frage steht im Mittelpunkt des ersten Symposiums vom Festival Barrio | Bairro Berlin, das die Dynamik lateinamerikanischer Gegenwartsliteratur in Europa beleuchtet – von ihrer Entstehung in der Diaspora bis zu ihrer Rezeption.
Netze aus Worten: Lateinamerikanische Messen, Buchhandlungen und Verlage in Europa
Gespräch(sp/ de)
Mit: Luisa Futoransky, Claudia Ulloa Donso, Enrique Daniel Zattara
Wie wird eine Literatur international? Wir wollen sprechen über die Verbreitung lateinamerikanischer Literatur in Europa: Wer sind ihre Akteur:innen, wer ihre Mittler:innen? Der argentinische Dichter und Kritiker Enrique Zattara lebt in London und betreibt den Verlag Equidistancias, der Werke lateinamerikanischer Autor:innen der Diaspora verlegt. Luisa Futuransky lebt seit vielen Jahren in Frankreich und engagiert sich für lateinamerikanische Literatur, zuletzt für den letzten spanischen Buchladen in Paris: Cienfuegos. Claudia Ulloa ist eine peruanische Schriftstellerin, die im norwegischen Trondheim lebt und in ihrem Roman Yo maté un perro en Rumania über das Leben von Migranten schreibt.
Moderation: Juan Carlos Méndez
Ort: Literarisches Colloquium Berlin
Eintritt frei
Mit Simultandolmetschung
Anmeldung erforderlich: info@barrioberlin.de, becker@lcb.de
Veranstaltung kuratiert von Barrio | Bairro Berlin in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds und von PEN Deutschland.