Bewegte Gemeinschaften: Symposium zur lateinamerikanischen Literatur in Europa
Wie verändert sich Literatur, wenn sie Kontinental- und Sprachgrenzen überschreitet? Diese Frage steht im Mittelpunkt des ersten Symposiums vom Festival Barrio | Bairro Berlin, das die Dynamik lateinamerikanischer Gegenwartsliteratur in Europa beleuchtet – von ihrer Entstehung in der Diaspora bis zu ihrer Rezeption.
Die reisende Sprache: Schreiben in der Fremde
Gespräch (sp/ de)
Mit: Luciana Rangel, José Luis Rico, Ariel Maceo Téllez
Moderation: Esther Andradi
Wie entsteht neue lateinamerikanische Literatur jenseits der Grenzen des Kontinents? In dieser Podiumsdiskussion möchten wir uns mit der Erfahrung auseinandersetzen, lateinamerikanische Literatur in Europa zu schreiben. Wie schreibt man außerhalb der eigenen Sprache? Welche Strategien werden dabei angewendet und welche Verschmelzungen sind zu spüren? Luciana Rangel ist eine brasilianische Schriftstellerin und Journalistin, die in Berlin lebt. Sie hat unter anderem den Text (fast) alles in Ordnung / Está (quase) tudo bem veröffentlicht, in dem sie über ihren Migrationsprozess reflektiert. José Luis Rico ist ein Dichter aus Mexiko, der seit einigen Jahren in Finnland lebt und sich der Unterstützung lateinamerikanischer Literatur widmet; gemeinsam mit Roxana Crisólogo ist er an der Literaturplattform Sivuvalo beteiligt. Ariel Maceo Téllez ist ein im Exil lebender kubanischer Dichter. Er ist in Düsseldorf ansässig und wurde mit dem PEN-Stipendium „Writers in Exile 2024“ ausgezeichnet. Sein jüngster Gedichtband Leck mich am Flan ist auf Deutsch bei Parasitenpresse erschienen.
Ort: Literarisches Colloquium Berlin
Eintritt frei
Mit Simultandolmetschung
Anmeldung erforderlich: info@barrioberlin.de, becker@lcb.de
Veranstaltung kuratiert von Barrio | Bairro Berlin in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds und von PEN Deutschland.