Eleonora Hummel, geboren 1970 in Zelinograd (damals eine mittelgroße Stadt in der kasachischen Steppe, heute Astana, die hypermoderne Hauptstadt Kasachstans), begann bereits mit zehn Jahren - damals noch auf russisch - ihren ersten Roman zu schreiben. 1980 zog Eleonora Hummel mit ihrer Familie in den Nordkaukasus, 1982 folgte die Übersiedlung in die damalige DDR. Nach Schulabschluss absolvierte Eleonora Hummel eine zweijährige Ausbildung zur Physiklaborantin, fand jedoch weit größeren Gefallen am Erlernen von Sprachen. Anfang der 1990er Jahre schloss sie eine Zweitausbildung als Fremdsprachensekretärin für Englisch und Spanisch ab. Nach Prosabeiträgen und Artikeln in (Literatur-) Zeitschriften, u.a.
Federwelt, Signum, Ort der Augen, Am Erker, Raveline, Der Maskenball, erschien im Frühjahr 2005 ihr Roman "Die Fische von Berlin" im
Steidl Verlag Göttingen. Ihr zweiter Roman "Die Venus im Fenster" erschien 2009 ebenfalls im Steidl Verlag. Eleonora Hummel lebt in Dresden.
2007: Arbeitsstipendium der Robert Bosch Stiftung für das Buchprojekt "Die Venus im Fenster"
2006: Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis der Robert Bosch Stiftung
2005: Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen für sächsische Schriftsteller
2004: Einladung des Literaturhauses München zur Textwerkstatt für Romanautoren (TEXTWERK); Teil 3
2003: Aufenthaltsstipendium der Stiftung "Künstlerdorf Schöppingen" für Literatur
Einladung des Literaturhauses München zur Textwerkstatt für Romanautoren (TEXTWERK); Teil 1 und 2
2002: Russlanddeutscher Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg für Literatur (Förderpreis)
2001: Stipendium des 5. Klagenfurter Literaturkurses
Aktuelle Termine unter: www.eleonora-hummel.de