Hier finden Sie kurze Profile und die Inhaltsverzeichnisse wichtiger deutschsprachiger Literaturzeitschriften seit Januar 2015. Autoren und Beiträge sind mit unserem Autorenlexikon und der Deutschen Nationalbibliothek verlinkt. Quartalsweise bieten Literaturkritiker eine Umschau aktueller Ausgaben.

Die Rubrik ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Literaturfonds und des LCB. 

Zeitschriftenumschau

Stefan Mesch
Copyright: Markus Neumann

Stefan Mesch

Stefan Mesch, geboren 1983, lebt in Berlin und bei Heidelberg. Im Studium war er Mitherausgeber von BELLA triste – Zeitschrift für junge deutschsprachige Literatur. Als Kritiker schreibt er für Deutschlandfunk Kultur und SPIEGEL.de, als Autor veröffentlichte er in u. a. EDIT,  Am Erker und Akzente. Er übersetzte Amy Hempel aus dem Englischen, moderiert Lesungen und schreibt, nach elf Jahren Arbeit am Debütroman "Zimmer voller Freunde", jetzt an Roman 2.

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Stefan Mesch

Print ist ein Grab: Gedruckte Zeitschriften sind oft Schatzkammern, Verstecke für Texte, die nicht zu googeln sind... und, bei Literaturmagazinen: von meist weit unter 1000 Leuten nur gelesen werden. Eine Nische für Experimente, Versuche und Unerhörtes. Oder ein Verlies, in dem Wichtiges fürs Erste verhallt. Doch auch Jahrzehnte später neu entdeckt werden kann. 

Von Mai bis August 2021 suchte ich fünf möglichst aktuelle literarische Magazine/Zeitschriften, deren aktuelle Ausgabe ich empfehlen kann.


einladend: mosaik (#32 & #33)

mosaik ist das niedrigschwelligste Magazin für Literatur, das ich kenne: griffige Rubriken, auffällig kurze Texte, drei Ausgaben pro Jahr (Einzelhefte kostenlos; 20 Euro im Abo). Auf 50 bis 60 meist vierfarbigen Seiten, sehr luftig und großzügig gesetzt, gibt es ein wenig Lyrik und fünf, sechs Prosatexte: meist nur je zwei, drei Seiten lang. Geschmacksproben, erzählerische Spiele und Häppchen, die keinen großen narrativen Bogen schlagen.

Ich sah noch keine Literaturzeitschrift, von der ich mir so wünschte, dass sie in jedem Wartezimmer ausliegt, in Jugendherbergen, Cafés, Waschsalons, Bahnhöfen. Die Texte sind einladend, viele Collagen und Fotos lockern auf, nichts wirkt möchtegern oder prätenziös – übertrieben akademisch: mosaik ist kein simples Magazin. Doch eben ein sehr einfaches, helles, freundliches!

"als alle blätter riesig waren / ich meine als ich sehr klein war" beginnt eine Strophe von Seda Tunçs Garten angehalten, und Johannes Bruckmanns Das Pokerturnier startet mit: "Ich kann nicht mit Gewissheit sagen, ob es in diesem Text um ein Pokerturnier geht, bei dem ich anwesend war, an dem ich teilnahm. Es kann sich ebenso gut um ein Pokerturnier handeln, das ohne meine Anwesenheit in irgendeinem Casino stattfand. Es würde sich dann um ein, aus meiner Perspektive, ausschließlich äußeres Ereignis handeln. Es ist auch denkbar, dass ich von dem Pokerturnier, um das es hier geht, lediglich geträumt habe. Dann würde es sich um ein ausschließlich inneres Ereignis handeln."

Nicht alle Texte in mosaik sind in bewusst einfacher Sprache gehalten. Doch ich glaube, wer gerade eine Erinnerung braucht oder sucht, was Literatur auf kleinstem Raum anstoßen – mit ein, zwei Bildern und Ideen bereits lostreten! – kann, findet hier kleine und sehr zugängliche Impulse, mehr zu lesen, wilder zu lesen, vielleicht selbst zu schreiben.

Als Kulturverein mit Sitz in Salzburg und "Plattform zur Vermittlung und Vernetzung gegenwärtiger Literaturen" will mosaik auch online und in Veranstaltungen "Räume schaffen, um den Literatur- und Kunstdiskurs zu hinterfragen und neue Zugänge zu ermöglichen." Bei Lyrik in Übersetzung wird oft auch die Originalsprache abgedruckt – Griechisch, Georgisch, Serbisch, Kroatisch. Dazu hat jede Ausgabe kurze Rezensionen und Empfehlungen (auch von anderen Literaturzeitschriften), Interviews, Veranstaltungsberichte und kleine Statements und Essays – in Ausgabe 33 etwa "Wie steht es um die Kunst?" mit kurzen kulturpolitischen Berichten aus China, Brasilien, Belarus, Serbien und Ungarn.

Meine Lieblingsstelle, aus Fünf sein von Sigune Schnabel: "Morgen bin ich ein Haus / und schneide den Südwind in Stücke / mit den Kanten der Wände. / Meine Haut ist dann / aus Stahl."


stattlich: schliff, Ausgabe 12: Archive

Das Vorwort klingt nach Post-Doc-Konferenz und Uni-Publikation, und viele Texte sind bildungshuberisch oder freudlos: schliff erscheint seit 2014 am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Universität Köln; und Ausgabe 12 hat fast keine Lyrik und nur wenige, oft kurze Prosastücke (gekonnt: eine kurze sprachliche Kamerafahrt durchs Saat-Archiv in Spitzbergen, von Sebastian Galyga).

Auf 192 recht dicht gesetzten Seiten ist wenig Raum für Avantgarde, Irritationen oder migrantische Stimmen. Trotzdem ist schliff die Literaturzeitung, die ich abonnieren würde – weil fast alle Texte wirken, als seien sie passgenaue, oft liebevolle Beiträge zum großen Thema der Ausgabe:

Jan Brandt fotografiert nur mal eben sein (sympathischerweise: riesiges!) Archiv. Marcel Beyer schreibt in einer Sprache, in der jedes Wort überrascht, glänzt und trotzdem nie eitel wirkt, über zwei chaotische, fast zugemüllte Regalböden (ein Foto liegt bei). Margret Kreidl erklärt in einem wundervoll persönlichen (ins Diktaphon gesprochenen und transkribierten) Text, nach welchen Systemen sie Ordner anlegt voller Material, aus dem Lyrik oder Erzähltexte wachsen (und oft genug: nicht wachsen), und Dennis Heydegger beklebt über 500 Jenga-Holzspielsteine mit Bildern/Bildausschnitten, die ihm passend und interessant scheinen: ein Privatprojekt, zu dem ich ihn gern zwei, fünf, zwanzig Seiten hören würde.

In akademischeren Langtexten schreibt u. a. Pia Luise Steffen über das fragwürdige Dorfarchiv in Saša Stanišićs Roman Vor dem Fest, Ernest Wichner hält (überraschend packend!) fest, was er zwischen 1993 und 2017 bei Forschungen in mehreren Archiven in Bukarest erlebte, und Gunter Ruckes stellt den deutsch-ukrainischen Fotografen Walter Hammerschlag vor, der bis 1918 u. a. Straßenzüge, Hauseingänge und Privatwohnungen aus ganz Odessa als fotografisches Archiv festhalten wollte (und im Exil in Deutschland die Stadt als kleines Modell nachbaute aus Holzabfällen in einer Scheune, und dabei merkte, wie viel er falsch oder gar nicht erinnerte).

Essays über Ernst Jünger und Nietzsche waren mir zu gestrig; und ein Literat über 50 liefert elf Seiten Notizen über alles Mögliche, das er erinnernswert findet – mit Peter Handke geht es los, künstlerische Arbeiten von Frauen kommen, glaube ich, gar nicht vor.

Am Rand: Auch die beste kulturwissenschaftliche Zeitschrift, die ich kenne, Kultur & Gespenster, hat 2021 ein Heft zum selben Thema: auf 352 (!) Seiten geht es um “Archive und Depots".


maßgeblich: Metamorphosen #29: Dialoge

"Texte, die vor allem als Material für die Bühne geschrieben wurden, bleiben derzeit ungespielt und ungehört, ohne ihren Resonanzraum unvollständig", erklärt Gastherausgeberin Sonja Szillinsky und sammelt ca. acht längere szenische Texte für Bühne oder Hörspiel; dazu kommen ca. ebenso viele kurze, meist verspielte Vignetten, Statements, Mini-Dialoge, Samples.

"Ich habe nie geschrieben, weil ich dachte, das ist politisch notwendig, ich habe geschrieben, weil ich gar keine andere Option habe. Ich würde schreiben, egal was ich wäre. Aber das Schreiben geht durch diesen Körper, der ich bin, und das, was ich bin, füllt anscheinend automatisch Lücken", sagt Autor:in Sasha Marianna Salzmann – deutsch, jüdisch, nichtbinär, geboren in Moskau – in einem Interview-als-Dialog:

"Ich will auch gar nicht sagen, dass alle marginalisierten Leute schreiben sollen und alle, die im Dominanzzentrum stehen, damit aufhören sollten. Das kann nicht die Herangehensweise an Kunst sein. Ich glaube aber, dass ich von anderen Autor:innen, die wirklich fundamentale Veränderungen eingeleitet haben, gelernt habe, wie man so etwas machen kann. Und damit meine ich Autor:innen wie Tony Kushner, James Baldwin oder Caryl Churchill: Sie wollten etwas für sich herausfinden, was ihre sehr spezielle Fragestellung war und weil es sie so umgetrieben hat und weil Kunst immer etwas mit Wundsein zu tun hat, sind ihre Texte so dringlich, dass [...vielleicht] eine Veränderung angestoßen wird."

Format, Gestaltung, Zugriff von Metamorphosen (vier Ausgaben im Jahr, Verbrecher Verlag) erinnert mich an BELLA triste. Autor*innen, die man noch nicht oder erst langsam kennt – alle ambitioniert, verspielt oder markant genug, in fünf bis zehn Jahren in größeren Verlagen vielleicht ganz groß aufzufallen.

Mit Dramatikerin Magdalena Schrefel gab ich ab 2016 Schreib-Workshops an u. a. Schweizer und französischen Schulen, und mich freut, dass ich ohne jeden Buddy- und Kumpel-Bonus sagen kann: Wir, Esel, Tier, Schrefels szenischer Meta-Text über Arbeit, Sorgearbeit, Kreativarbeit und Autorinnenschaft, ist Highlight der Ausgabe. Auch Yade Yasemin Önder und Pascal Richmann nutzen überraschende Figuren und Regieanweisungen:

Ich glaube, wer Dialoge schreibt oder zu szenischem Sprechen arbeitet, sollte diese 96 Seiten Satz für Satz durchgehen. Fast alles gelingt – und macht Spaß. Zu denken geben mir selbst die Texte, bei denen ich die Augen rollte, z. B. recht läppisches Slapstick-Theater zu Hans Christian Andersen, das Andersen null gerecht wird. Nur das bräsige Drei-Satz-Statement einer Autorin, die "keine Dialoge schreibt" weil "Bei Dialogen denke ich an Heimat- und Sachkunde-Unterricht bei Herr Höhn in den 80ern" stört: So demonstrativ ausgestellte Langeweile... langweilt mich!


bitter nötig: Das Narr #31

Seit 2011 erscheint Narrdas narrativistische Literaturmagazin (drei Ausgaben jährlich, aus Olten/Schweiz). Selina Hauswirth gibt Ausgabe 31 heraus, und statt der Grundidee "Wir suchen dieses Mal nur Kunst von Frauen" geht Hauswirth einen wichtigen Schritt weiter: Die gut 20 Texte auf 190 Seiten stammen von FLINT*-Personen. Das heißt: Frauen und/oder Lesben und/oder inter, nonbinäre oder trans Personen.

Den Text Was sie denkt von Autorin (oder Autor, oder Autor*in?) "AX" ("geboren 1996 in Düsseldorf, queerfeministisch unterwegs") wünsche ich mir als Schullektüre: Eine Person, die sexuelle Gewalt erfuhr bei einer Verabredung, sieht wenig Möglichkeiten, dass etwas besser für sie wird, falls sie mit ihrer Mutter darüber spricht – auch, weil sie erfuhr, dass die Mutter selbst sexuelle Gewalt erfuhr.

Marie Kublik schreibt, wie das Renovieren eines Bauwagens ihr Bild von Arbeit (und Geschlecht) verändert, Rosa Rieck reichen fünfeinhalb Seiten, um die Risiko- und Selbstschutz-Abwägungen einer Backpackerin zu beschreiben, die sich in Bolivien (?) aufs Auto zweier Männer verlässt.

In Essays, denen ich auch online Verbreitung und Plattformen wünsche, erklären Nesrin Kaya, Was eure akademische Sprache mit mir macht, Asa Hendry, wie man als trans Person auch von z. B. scheinbar wohlmeinenden Moderator*innen öffentlich zur Debatte gestellt und entwertet wird, und Samira El-Maawis Auszug aus dem Roman In der Heimat meines Vaters riecht die Erde wie der Himmel (Zytglogge Verlag, 2020) zeigt, wie Menschen rassifiziert, geothered, in Dominanzgesellschaften ausgeschlossen werden.

Mit zwei Texten in Schweizer Mundart mühte ich mich eher ab; eine Vater-Sohn-und-Fischerboot-Geschichte schien mir gestrig; und die Illustrationen in der Ausgabe zeigen möglichst nicht-normative Körper in Comic-Optik: So wichtig und empowernd viele Menschen das finden – mir schauen die Figuren zu schläfrig und teilnahmslos. Doch vielleicht ist das mein Sexismus: Bei jeder Person, die nicht blitzwach posiert – sondern, als hätte sie gar keinen Bock darauf, angeschaut zu werden – sofort zu denken "Gut. Dann habe ich keinen Bock auf deine Kein-Bock-Selbstinszenierung!"

So viele neue Stimmen, neue Blicke und neue erzählerische/literarische Zugriffe, und so viele bitter nötige „Lieber Stefan? Lieber Mainstream? Das alles überseht ihr sonst: Schaut endlich genauer hin!“— Appelle las ich auf so wenig Platz noch nie.


meine Leute (?): Glitter #4

Glitter erscheint einmal im Jahr – und wird mit jeder Ausgabe dicker, bunter, typografisch aufwändiger: Eine Art Jahresrückblick, wo „die“ queere Literatur aktuell steht und, sagt das Vorwort, "ein Gegenbeweis zu so vielem, was falsch läuft im deutschsprachigen Literaturbetrieb: Schwarze Autor*innen, People of Color, Frauen* oder Queers schreiben nicht gut genug, um im Feuilleton besprochen, um mit Förderbeiträgen und Preisen ausgezeichnet zu werden? Sind zu sehr 'Nische', um verlegt zu werden? Queere Themen gehen nur Queers etwas an?"

Ich will da einhaken und erinnern, wie oft ein Sternchen hinter "Frauen" benutzt wird, um trans Frauen und nichtbinäre (und z. B. demi femme) Menschen mitzumeinen, doch zugleich abzuwerten: Eine Aufteilung in "Frauen" und "Frauen*" setzt trans Menschen oft herab; und transfeindliche Stimmen fassen oft sogar trans Männer unter "Frauen*".

So kleinteilig das klingt: Ich will an zig Stellen in Glitter nachfragen oder widersprechen. Das Heft ist zweigeteilt in 14 längere Texte – Prosa, Lyrik, Essays und ein toller dramatischer Text von Elias Kosanke über den Soldaten A. L. Rosenstengel, dem 1687 mit Geburt das weibliche Geschlecht zugewiesen wurde. Dazu kommen 22 jeweils nur eine Seite lange Ausschnitte, Kurztexte und Gedichte, darunter eine Passage über nicht-monogame schwule Beziehungen aus Kristof Magnussons gelungenem Roman Ein Mann der Kunst und Ajay Sathyans our future ("Our dark bodies, our thick bodies, our natural hair not rejected but respected.")

Selma Matter fragt in Gemengelage, wie queere Paare mit äußerlichen Ähnlichkeiten umgehen (ich kenne das bisher nur im Netz, als Gespött über schwule "Boyfriendtwins"), Laura Neumann schreibt über Tests, Verhütung, Lecktücher, Latexhandschuhe und lesbisches Fisting, Shiham Karimi überlegt in einem Text voller Umbrüche und Fragen, was und wer "Frausein" definiert, und in Esther Brunners Allegorie Alva und Elina. Ein zeitgenössisches Märchen streitet, prügelt, debattiert und flirtet eine Alleinerziehende, die ins Land migrierte, auf einem Hexenfest mit einer trans Sexarbeiterin: riesige Fragen über Geschlecht, Klasse, Identität, in bewusst einfacher Sprache. 

Ich wünsche den Glitter-Texten, dass sie auch außerhalb von "Glitter" Bühnen und Anerkennung finden, und dass Glitter ein Ort bleibt, der mich überrascht, herausfordert, manchmal auch nervt oder enttäuscht: Die Leseproben zu Garth Greenwells queeren Romanen etwa erschienen mir immer altbacken, sprachlich. Die oft schwulen Männer, die riefen "Sublime! This how it's done! Go Greenwell!" schreckten mich zusätzlich ab. Doch der Essay in Glitter, der erklären will, wie reaktionär Greenwells Bücher sind im Blick auf Armut, Klassenunterschiede und die Deutungshoheit der westlichen Welt, wirkt für mich genauso auftrumpfend, von gestern, sich-auf-die-Schulter-klopfend wie schon Greenwell und die Greenwell-Fans: eine Art „Die Goldene Gans“ der Langeweile – gehts um Greenwell, wird es selbstverliebt und öde.

Mir als queerem Leser zeigt jeder Glitter-Text, wer "meine Leute" sein könnten, im Diskurs, im Aktivismus und im Betrieb.

Und, oft genauso wichtig: Mit wem es wohl nix wird.


ich empfehle:

mosaik: an Menschen verschenken, die sonst keine Literaturzeitschriften lesen – als Türöffner, Appetizer und Schreib-Ermutigung.

schliff: abonnieren – doch aufmerken, wer dort als dröge oder reaktionär auffällt.

Metamorphosen: mit dem Leuchtstift durcharbeiten – fürs eigene Schreiben lernen.

das narr: Ausgabe 31 kaufen, die Autor*innen fördern – und hoffen, die nächsten Ausgaben bleiben so divers.

Glitter: fördern, bewerben, mit queeren und nicht-queeren Menschen über Texte sprechen (streiten?) – doch hoffen, der nächste lesbische Fisting-Text erscheint nicht im kleinen Glitter, sondern in Sinn und Form oder Die Horen.