Ripu Daman Singh ist eine in Berlin lebende Schriftstellerin und Künstlerin. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit ist immer eine Frau, ein facettenreiches hybrides Selbst, das verschiedene Formen annehmen kann.
Derzeit arbeitet sie an einem Roman über weibliche Freundschaft in Delhi mit dem Titel „We Are Capable of Beauty“, und wird dabei durch das Stipendium des Berliner Senats gefördert. Ihre Kunstwerke wurden in der L41 Galerie und im Lobe Block ausgestellt. Als Teil des Berlin-based Kollektivs Sluts in Sarees, setzt sich Ripu in ihren Performances mit dem weiblichen Begehren und der Sexualität in Südasien auseinander. Ihre Mikroessays, in denen es um die Gefühle von Frauen geht, wurden in einem Fotoband mit dem Titel „Second Glance“ veröffentlicht.
In Indien arbeitete Ripu als Feature-Autorin für die Hindustan Times und als Lifestyle-Reporterin für The Pioneer. Ihre Artikel wurden in der Huffington Post UK, bei DailyO, im Reisemagazin von Air India, bei Maxposure, bei iHeartBerlin und in verschiedenen anderen Medien veröffentlicht.
Was hat Sie nach Berlin verschlagen? Die Liebe? Der Zufall? Die Weltpolitik?
Liebe
An Berlin liebe ich:
Berlin lässt sich niemals überraschen oder schockieren.
In Berlin vermisse ich:
Den langen Sommer.
Ein Lieblingsort in Berlin:
Der kleine Streichelzoo in meiner Straße in der Nähe des Mauerparks, wo Meerschweinchen, Kaninchen und Ziegen ihrem Alltag nachgehen
Sind Sie in Berlin ein anderer Mensch, eine andere Autorin, ein anderer Autor als im Land Ihrer Herkunft? Inwiefern?
Ich glaube, in Berlin bin ich viel lustiger, denn diese Stadt gibt mir die Freiheit, zu tun, was mir gefällt, und zu schreiben, ohne dabei besonders intellektuell wirken zu müssen.
Ein literarisches Werk, das ich gern geschrieben hätten:
Ich wünschte, ich hätte „Meine geniale Freundin“ von Elena Ferrante geschrieben.
Won the Berliner Arbeitsstipendien nichtdeutschsprachige Literatur 2025 for debut novel We Are Capable of Beauty