Bernd Mannhardt

Vita

Der erste Krimi lief im Radio

Bernd Mannhardt, geboren 1961 in Berlin, veröffentlichte Anfang der Neunziger seine erste Kriminalgeschichte  „Solowetz oder: Warte, warte nur ein Weilchen“ beim WDR als Hörspiel.


Bernd Mannhardts Roman-Debüt „Schlussakkord“, ein Moabit-Krimi mit dem Kommissar Hajo Freisal, erschien im Februar 2015 als Reihentitel beim Be.Bra-Verlag, Berlin. Es folgte 2016 der Moabit-Krimi "Keimzeit". Für Herbst 2017 ist der dritte Freisal-Band geplant.


Neben makabren Kurzgeschichten schrieb Mannhardt auch Rezensionen für das Stadtmagazin „Zitty“, Feature für „DeutschlandRadio“ und Kurzhörspiele für WDR und HR. Zwei Einakter wurden uraufgeführt.


Tagesaktuelles wird vom Autor auf Facebook gepostet. 

Aktuelles

Eine Sammlung von Audio- und Videodateien steht auf Youtube.  Aktuelles wird auf Facebook gepostet (eine Anmeldung bei Facebook ist nicht notwendig). 

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

TASCHENBUCH Schöner morden im Norden. Große Verbrechen aus Schleswig-Holstein. Mit Detlefsen vorm Deich

Pendragon/Bielefeld2012 Kurzgeschichte

Herausgeberschaften

TASCHENBUCH Mordskohl: Kurzkrimis aus Dithmarschen

Schardt/Oldenburg2013 Kurzgeschichten

sonstige Werke


HÖRSPIELE

1. Westdeutscher Rundfunk Köln: Solowetz oder: Warte, warte nur ein Weilchen (Die Geschichte eines Mörders, der darauf wartet, von der Polizei verhaftet zu werden. Aber das Warten erweist sich als besondere Geduldsprobe insofern, als die Verbrechen verdammt gut eingefädelt wurden.) Sprecher: Volker Niederfahrenhorst, Günter Dybus | Regie: Josef Walimann. Produktion: WDR | Ursendung: 1991. 2. Hessischer Rundfunk Frankfurt a. M.: Liesbeth ist tot (Der Anrufer bei der Nacht-Apotheke will seinem Gesprächspartner entlocken, wie er sich am besten umbringen könnte – weil: der Verlust der Liebsten scheint ihm unüberwindbar. Der Apotheker reagiert empathisch und erklärt einfühlsam, warum Selbsmord keine Lösung sei. Aber der Anrufer bleibt stur bei seinem Anliegen – und der Apotheker verliert zunehmend die Fassung.) Sprecher: Uwe Koschel, Walter Renneisen | Regie: Christian Gebert | Produktion: HR | Ursendung: 1994. 3. Hessischer Rundfunk Frankfurt a.M.: Zwicks Mühle (Betriebsspionage ist nicht zuletzt in der Software-Industrie ein relevantes Thema. Der Spielesoftware-Markt ist bekanntlich heiß umkämpft. Deshalb setzt Software-Unternehmer Zwick bei Mitarbeitern auf vorbeugende Layolitätstests der etwas perfideren Art. Der Programmierer Heimlich ist einer der ersten Probanden. Beschuldigung und Verteidigung nehmen ihren meuchlerischen Verlauf.)Sprecher: Eva Gosciejewicz, Hermann Treusch, Edgar M. Boehlke | Regie: Peter Bongartz | Produktion: HR | Ursendung: 1994 4. Hessischer Rundfunk Frankfurt a.M.: Talk light (Bekannte treffen sich zufällig in der U-Bahn. Sie werfen sich wortkarg Floskeln um die Ohren, heucheln Interesse am Gegenüber. So wollen sie die Dauer ihrer unfreiwilligen Zusammenkunft überbrücken. Ergebnis: Sinnentleerte Wortfetzen zerschneiden stickige Luft. Am Schluss drängt sich dem geneigten Hörer möglicherweise die Frage auf: Warum ist es eigentlich kein Straftatbestand, wenn Leute die Zeit vorsätzlich totschlagen?) Sprecher: Michael Quast, Friedrich-Karl Praetorius | Regie: Marlene Renner | Produktion: HR | Ursendung: 1994.


FEATURE
1. Westdeutscher Rundfunk Köln: Dann sind wir zusammengezogen (Eine mehrfach behinderte Frau und ihr nichtbehinderter Mann wollen eine Familie gründen; obwohl „Blindheit“ und „Spastik“ nicht vererbbar sind, stößt die junge Liebe mit ihrem Wunsch nach eigenen Kindern schnell an die Grenzen gesellschaftlicher Toleranz. Das Paar spricht offen und mutig über Erfolge und Rückschläge ihrer Lebensplanung.) Ursendung: 1997 2. Deutschlandradio Kultur (ehem. Deutschlandradio Berlin): FleischMacherDenkerFresser (Von der Produktion des Fleisches: Der Weg von artgerechter Tierhaltung über Tiertransport bis zur Tiertötung ist lang. Im Mittelpunkt dieser Sendung steht ein Schlachter, der auf „Klasse statt Masse“ setzt. Aber es kommnen auch Bauern, Metzger, Marketingexperten und nicht zuletzt Kunden zu Wort.)Ursendung: 1995 3. Deutschlandradio Kultur (ehem. Deutschlandradio Berlin):  Senf-Visionen (Ein arbeitsloser Betriebspädagoge nimmt sein Glück selbst in die Hand und wird Senfmüller. In der Nachwendezeit übernimmt er einen kleinen Traditionsbetrieb – 70 Kilometer vor Berlin. Er fragt sich: „Lässt sich ein zu DDR-Zeiten erfolgreiches Produkt auf den freien Markt positionieren?“ Verhandlungen mit Discountern sind sehr ernüchternd.) Ursendung: 1994 4. Coproduktion Deutschlandradio Kultur und RBB Berlin (ehem. DS Kultur und SFB): Wir wollten Sand im Getriebe sein (Originalton-Porträt eines Bürgerrechtlers und Ex-Stasi-Auflösers) Ursendung: 1993 5. Deutschlandradio Kultur (ehem. DS Kultur): Ich bin in einem Meer von Geräuschen (Originalton-Porträt eines hörgeschädigten Cellisten) Ursendung: 1992.
 
THEATER
1. Theater an der Rott, Eggenfelden: Wahnsinn eines Liebenden (Einakter: Ein Mann entführt seine Freundin; er fesselt und knebelt sie, damit sie ihm endlich einmal in Ruhe zuhört, was er ihr zu sagen hat. Natürlich nimmt diese nötigende Art zwischenmenschlicher Kommunikation kein gutes Ende.) Aufführung: 2007. Inszenierung: Peter Nüesch. Darsteller: Gerrit Krause. Aufführungsrechte: Verlag Grafenstein, München. 2. Garn Theater, Berlin: Ich und Spitzweg oder umgekehrt (Solo für einen Schauspieler, einen Stuhl und viele Bücher – oder: Schreibblockade einmal ganz anders: Frei nach dem Motto „Jeder steht sich selbst im Wege“ zelebriert der „arme Poet“ Ablehnungsschreiben von Verlegern und Dramaturgen. Diese Post hat er in Kalbsleder binden lassen. „Für die Nachwelt“, sagt er. „Macht ´nen besseren Eindruck.“) Autorenproduktion: 1994. Gastspiele in Berlin und Brandenburg an Off- und Stadttheatern. Darstellung und Inszenierung: Ulrich Radoy. Aufführungsrechte: beim Autor.

Multimedia

Zuletzt durch Bernd Mannhardt aktualisiert: 21.06.2017

Literaturport ID: 2694