Herbert J. Wimmer

porträtfoto
© herbert j. wimmer

Steckbrief

geboren am: 2.5.1951
geboren in: melk, niederösterreich, aufgewachsen in pöchlarn, niederösterreich
lebt in: wien, -

Vita

herbert j. wimmer wurde 1951 in melk, nö, geboren, aufgewachsen ist er in pöchlarn, nö. er lebt seit 1971 in wien, seit 1973 als freiberuflicher schriftsteller. von 1973 bis zu ihrem tod 2009 freundschaft und lebenspartnerschaft mit der österreichischen schriftstellerin elfriede gerstl. vom sommersemester 1993 an belegte er das studium der deutschen philologie, theaterwissenschaft, publizistik- und kommunikationswissenschaft und vergleichende sozialgeschichte der literatur. die sponsion zum  mag. phil. erfolgte 1997. seit 1978 beschäftigt er sich mit der realisation radiofoner werke (hörspiele und kunstradio-produktionen) für rundfunkanstalten, zusätzlich z.b. für den österreichischen rundfunk-radio wien in der reihe leuchtschrift entstehen buchrezensionen (1984 - 1987) und filmkritische arbeiten (in orf-österreich eins) für das filmmagazin synchron (redaktion dr. hans langsteiner, 1984 - 2009). seit den 1980er- jahren entstehen immer wieder fotografische arbeiten, zeichnungen, tuschen, collagen, lineamente; seit 1998 arbeitet er an dem gestisch-expressiven zeichnungs-projekt: THE INFINITE DRAWING, seit 2006 existiert das text-, foto- und zeichnungsprojekt THE INFINITE PUZZLE, seit 2010 das fotoprojekt LICHT-GESTEN / LIGHT-GESTURES. 2011/2012 im literaturhaus wien die TEXTINSTALLATION: ELFRIEDE GERSTL & HERBERT J. WIMMER - SPRACHGESTEN/MAGISCHE WAND. 2013 im literaturhaus wien die foto-text-ausstellung ROTOPOST ROTOSPOT - LICHT & LITERATUR / AUFNAHMEN
http://www.onsem.info/seminar2013/rotopost-rotospot/
seit 2014 erarbeitung von text-butoh-tanz und musik-performances gemeinsam mit der dichterin, malerin, butoh-tänzerin marion steinfellner: WASSERINTERIEUR (NACH MAX ERNST), uraufführung 9.und 10. mai 2014 im kabinetttheater wien (mit der violoncellistin clementine gasser); LICHTSTÜCK / LIGHTSTRIPPING, uraufführung 6. mai 2015 im literaturhaus wien (mit dem soundscaping von michael fischer vom Vienna Improvisers Orchestra); WORT|WALD|SOUND|FOREST, uraufführung am 8.april 2016 im literaturhaus wien (mit dem live-soundscaping von michael fischer vom Vienna Improvisers Orchestra).

Würdigung

1990: förderungspreis für literatur des adolf-schärf-fonds zur förderung von wissenschaft und kunst, wien
1991: förderungspreis für literatur der stadt wien
1992: förderungspreis des theodor-körner-fonds zur förderung von wissenschaft und kunst, wien
1999: der siemens-österreich literaturpreis LITERATniktechTUR
2004: anerkennungspreis für literatur des landes niederösterreich
2009: heimrad-bäcker-preis, linz
2011: würdigungspreis für literatur des landes niederösterreich

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Einträge im Register der Literaturzeitschriften

Herausgeberschaften

Strukturen Erzählen. Die Moderne der Texte

Edition Praesens Wien1996 literaturwissenschaft

Ablagerungen

edition neue texte - literaturverlag droschl graz1988 anthologie

sonstige Werke

radiofone arbeiten (auszug)  
1974 – "der beschränkte haushalt – frühstücksprosa" (lesung eigener texte in "musicbox", Ö-3, ORF)  
1978 - "DIE FLACHE KUGEL" (in der reihe "autorenmusik"- redaktion helmut heissenbüttel), süddeutscher rundfunk, stuttgart 
1981 - hörspiel "der beschränkte haushalt", süddeutscher rundfunk, stuttgart (regie: götz fritsch) erstsendung: 9. august 1981  
1989 – 14. dezember:  text     "LAUTE PROSA" (eine radiofone arbeit) und DIE FLACHE KUGEL (gekürzte fassung) für die reihe "kunstradio - radiokunst", Ö1, ORF  
1992  prosa    "WIENERSATZAUTOMAT pepi hackers modul", für literaturmagazin, Ö1, ORF  
1992  lyrik    "QUATTRI ROMANI" für "jazz & lyrik", Ö1, ORF               
1993  text, sprecher und regie: PATTERN POECHLARN FRAKTALE - (eine radiofone realisation) für ORF - Ö1 - "kunstradio - radiokunst"  
1995  hörspiel: text und regie: SLUKAS MODULATION / dramatik zur dekade des gehirns), 45 min, ORF - Ö1, erstsendung: 22. august 1995  
1998  hörspiel: text: STIMMEN DER LIEBE, regie: lucas cejpek, ORF - Ö1, 40 min  
2000  kunstradio: text, sprecher, regie: SIEBE(N) / FILTER(N) für die reihe literatur als radiokunst, ORF- Ö-1  
2003  hörspiel: text: DEMIURGiNNEN DUELL; regie: lucas cejpek, ORF . Ö1, 28 min, erstsendung: 29. dezember 2003  
2006 für die reihe: nachtbilder, TROUVAILLEN – POETISCHE FOLGEN 1-120, (sprecher: peter matic, musik: miles davis – amandla, art tatum – elegy. red: edith-ulla gasser, gestaltung: nikolaus scholz), ORF-Ö-1 erstsendung: 23. september 2006    2007 drei folgen für die krimi-kurz-hörspiel-reihe: FUCHS & SCHNELL: 20 jahre kunstradio: text. regie: lucas cejpek;
folge 10, I: SCHAU MICH AN; erstsendung: 01.april 2007
folge 11, II: KERNSPALTUNG; erstsendung: 08.april 2007
folge 12, III: KURSSTURZ; erstsendung: 22.april 2007    
2010 für die reihe kunstradio: OTTOGENESIS. (sprecher: peter matic) text und regie erstsendung: 4. april 2010    
2011 für die reihe: nachtbilder, aus: GANZE TEILE (101 gedichte, klever-verlag wien), (sprecher: moritz vierboom, musik: steve lehman quintet & octet. red: edith-ulla gasser, gestaltung: nikolaus scholz), ORF-Ö-1 erstsendung: 08.01.2011

Zuletzt durch Herbert J. Wimmer aktualisiert: 08.05.2016

Literaturport ID: 1607