Marlen Schachinger

© Helmut Lackinger

Steckbrief

geboren am: 12.12.1970
geboren in: OÖ/Österreich
lebt in: Kleinbaumgarten

Vita

Marlen Schachinger wurde im Dezember 1970 frühzeitig und während eines Schneesturms geboren; wohlgemerkt: der österreichischen Variante desselbigen, und wie alles kommt auch so ein Schneesturm hierzulande ein bisschen gemütlicher, ein bisserl lahmer daher als anderswo. Und weil Marlen Schachinger ist, wer sie ist, beobachtet sie, was vor sich geht, und erzählt, liest, liebt, lebt auf ihre Art: nachsinnend, wissbegierig und obsessiv, durchaus auch ungeduldig – und da dies im Präsens formuliert ist, kann wohl der Grammatik folgend angenommen werden, dass sie bislang nicht über den Jordan gegangen ist, hat es auch noch nicht vor, denn an ein jenseitiges Land der Verheißung glaubt sie nicht: Das Bedeutsame kündigt sich kaum je feierlich sich offenbarend an. Vielmehr schleicht es sich im Nebenher in unser Leben, um schlicht da zu sein. Und sollte gesehen werden …! 


Zuletzt erschienen von ihr die Romane »Requiem« (2018), »Martiniloben« (2016) (beide im Septime Verlag), »Unzeit« (2016) sowie »Albors Asche« (2015) (beide im Otto Müller Verlag). Im Bereich der schreibenden Auseinandersetzung mit Literatur publiziert sie monatlich auf ihrem Blog unter www.marlen-schachinger.com oder in Einzelpublikationen wie z.B. »Autorinnen feiern Autorinnen. Marlen Schachinger über Betty Paoli« (2015, Mandelbaum Verlag) oder »Werdegang« (2014, Peter Lang Verlag). Zahlreiche Literaturpreise und -stipendien, zuletzt das Jubiläumsstipendium der LiterarMechana, den NÖ Landeskulturpreis – Anerkennungspreis sowie nominiert für den Literaturpreis Wartholz (2016). Und weil dies alles noch nicht genug, lehrt sie regelmäßig an der »Universität Wien« und am »Institut für Narrative Kunst Niederösterreich« als Dozentin für »Literarisches Schreiben« – betreut sie nicht auf ihrem Hof in Kleinbaumgarten ihre Tierschar aus Hühnern, Enten, Gänsen, Kaninchen …


Sie ist Mitglied der GAV, der Mörderischen Schwestern, des Literaturkreises Podium. 
Seit 2000 zahlreiche Lesungen im In- und Ausland (Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Italien, Ukraine, USA).

Würdigung

Literaturpreise & Stipendien, Forschungsstipendien


2016: Jubiläumsstipendium der LiterarMechana


           Nominiert für den Literaturpreis Wartholz 2016


           NÖ Landeskulturpreis – Anerkennungspreis


2015: Aufenthaltsstipendium Krumlov / Land OÖ 


Nominiert für den Literaturpreis Wartholz 2015


Arbeitsstipendium der Mörderischen Schwestern (D)


2014: Floriana 2014 / OÖ. Literaturförderpreis  


2013: Forschungsstipendium, MA 7


2012: Leistungsstipendium, Universität Wien


2011: Wiener Autor[Inn]enstipendium


2010: Wissenschafts- und Forschungsstipendium, Stadt Wien


          Forschungsstipendium der Universität Wien


2009: Preis des Theodor Körner Fonds für »Hertha Firnberg. Eine Biographie« 


2007: Aufenthaltsstipendium Gmunden


          Preis des Theodor Körner Fonds für »¡Leben!« (Roman)


          Lise Meitner Literaturpreis für »Und Marietta« 


          Stipendium des Bundesministeriums für Frauen


2006: Wissenschafts- und Forschungsstipendium, Stadt Wien


          Aufenthaltsstipendium Paliano / Rom, Italien


          Honorable Mention der drehbuchwerkstatt Salzburg für »Wir leben noch«


2005:  Drehbuchstipendium des bmuk für »Wir leben noch«


2004: Mira-Lobe-Stipendium für Kinder- und Jugendliteratur


2003: Netzine-Preis 2003 für Kurz-Kurzgeschichten für »Nachts im Engländer«


Stipendium des Klagenfurter Literaturkurses


2002: Talentförderungsprämie OÖ für »Ich, Carmen«


1999: Preisträgerin des Poetry Slams  (Wien, Schikaneder): »Puppengarten«


Querfunk – Hörspielpreis, Karlsruhe für »Die Wohngemeinschaft«


Seit 1998: Arbeitsstipendien des Bundes, Reisestipendien des Bundes

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Maria Theresia

ÖKF Bratislava2017 Anthologie

As long as

Milena Verlag

coming again and again

Milena Verlag

farben

Podium

Fest Essen

Milena Verlag

Mords-Niederrhein

Leporello Verlag 2007

Female Science Faction Reloaded

Promedia Verlag2009

c/o

Milena Verlag

Das große Verwandtenhasser-Buch

fein und gemein

Krug & Schadenberg

Menschen und Bibliotheken

Edition Atelier 2007

Tangonächte

Lyrik

Einträge im Register der Literaturzeitschriften

Veröffentlichungen in literarischen Zeitschriften

»Vakant« In: Salz

2017

»Eselohren/Totenlied« In: Lichtungen

2014

»¡Leben!« in: Lichtungen (Textausschnitt)

Graz2013

Lichtungen: Äther Weihrauch Amber (Textausschnitt)

2010

Macondo 21: Goldfische

2009

podium literatur: Stichprobe. Nr. 143/144.

2007

Macondo: Genuss

2006

Reibeisen: In andren Zeiten IV

2006

Lescriba Nr. 3: Freundinnen

2005

@cetera: Me-schugg-enes. Nr. 17

2004

Die Rampe 3 / 04: Begegnung

2004

Die Brücke Nr. 43: Ingeborg Bachmann od. Ausgeschlafene Köpfe in

2003

Facetten 2003: Im Leben der Tod

2003

Facetten 2002: Neu(e)Rosen für Theresa O.Brincek: Das Dorf

2002

Die Rampe 1/01: Neu(e)Rosen für Theresa O. Brincek. (Textausschnitt)

2001

Die Rampe 3/2001: Anaïs oder die Familie

2001

Wienzeile: NachtSchatten

2001

@cetera Nr. 2: KalenderLeben

1999

erostepost Nr 19: Oj dortn

1998

»Der Tod? Steht niemandem gut« (Textausschnitt. In: 99

2015

»Fadenkreuz« In: Die Rampe

2014

»Puppengarten« In: LitArena 5, etcetera 45

LitGes St. Pölten2011

Lichtungen: Tochter meiner Mutter

2010

Facetten: Nun Schwesterchen, was sagt dein Herz ...

2007

Landstrich: Netzwerk

2006

podium literatur: Fremdgang.Spielplan

2006

Sterz: WeinUndKuchen für Rotkäppchen

2006

Lichtungen: ¡Leben!. Nr.102 / XXVI. Jg./2005

2005

Cognac & Biskotten: Die Cellospielerin. Das Tiroler Literaturmagazin Nr. 20

2004

Macondo 10: ReisEnde

2004

Die Rampe 1/03: Gannawen

2003

Macondo: LebAEndig

2003

Freibord 114 (4/2000): Neu(e)Rosen für Theresa O. Brincek. Entdeckung und Aufbruch. (Textausschnitt)

2001

Die Rampe 2/2001: Nächstes Jahr... - oder lieber gleich?

2001

LOG 92/2001 XXIII: NachtDämmerung

2001

Facetten 2000: unter.druck für Onowski

2000

Erostepost Nr. 22: Nach der Lüge

1999

Übersetzungen

Herausgeberschaften

»übergrenzen«

Septime Verlag2015 Anthologie

Identitäten

Edition Atelier2011

Brüchige Welten

Edition Atelier2012 Anthologie

SchreibSpuren 2010

Edition VHS2010 Anthologie

sonstige Werke

2001:
Schreibkraft- Literaturbörse im WWW: Die Party

2003:
Netzine im WWW: Nachts im Engländer

2005:
OpenNet – Solothurner Literaturtage: Nackt. http://www.literatur.ch
TELETEXTE - Literatur im öffentlichen Raum: DurchBlick wird auf Postkarten gedruckt.

2006:
OpenNet – Solothurner Literaturtage (www.literatur.ch): In den Stunden




Essays (außerhalb des Blogs www.marlen-schachinger.com)


2016: Intento de anamnesis. (Quimera. Revista de Literatura, N° 388, März 2016, S. 11–13.) 


2015: »Gendern – ist noch das kleinste Problem« (Die Presse, August 2015)


»Flucht in die Verantwortungslosigkeit« (www.inteligon.at, September 2015)


»Versuch einer Anamnese« (Spanisch/Deutsch, Quimera, Dezember 2015)


2014: »Leben mit Marcel Proust«. In: Literatur & Kritik. November 2014.


2012: »Die Frage der Existenz eines Institutstons oder man gewähre ihnen Entwicklungszeit«. In: Buchkultur Nr. 144. 


2007: »›Die Emanze ist schlecht angeschrieben …‹ Ein Gespräch mit Hilde Schmölzer, 


          die dieser Tage ihren 70. Geburtstag feierte«. In: Buchkultur Nr 110. S. 27.


          »Mörderische Schwestern töten fröhlich oder was ehemals Sisters in Crime 


German Chapter war«. In:  Buchkultur Krimi Spezial, Sommer 2007, Nr. 111B, S. 16. 


          »Mit einem Buch bist du nie allein …« In: Buchkultur Nr. 111. S. 27. 


2006: »Kapital Muttermaschine. Eine ausführliche Auseinandersetzung mit Hilde


          Schmölzers Buch ›Die abgeschaffte Mutter‹«. In: [sic!] Nr. 56. 


2005: »Danke, sehr freundlich«. In: [Sic!] Nr. 54. Oktober 2005. S. 27 – 28. 


2004: »FrauenSchreiben?« In: [Sic!]  Nr. 51. Dezember 2004. S. 18.


 

Zuletzt durch Marlen Schachinger aktualisiert: 24.07.2018

Literaturport ID: 1417