Matthias Körner

Steckbrief

geboren am: 23.1954
geboren in: Kamenz (Sachsen)
lebt in: Drebkau, Illmersdorf

Kontakt: Illmersdorfer Dorfstr. 4a, 3116 Drebkau

Telefon: 035602-865

Vita

Matthias Körner wurde in Kamenz geboren und studierte Landwirtschaft (Diplomagraringenieur) an der Humboldt-Universität Berlin, später absolvierte er ein Fernstudium am Literaturinstitut in Leipzig.

In seinem ersten Roman „Die Totenkeule“ setzt er sich mit hintergründigem Humor mit den Fehlentwicklungen der Landwirtschaft in der DDR auseinander. Die Totenkeule ist ein ungewöhnliches Nachrichteninstrument der Bewohner eines lausitzer Dorfes und die Nachricht über den Tod eines wichtigen Mannes des Dorfes läßt alles bisherige in einem anderen Licht erscheinen. Ulrich Plenzdorf hat zu diesem Buch ein Szenarium geschrieben.

„Matthias Körner hat in der DDR Landwirtschaft studiert und das Schreiben am Literaturinstitut in Leipzig. Daß er sich in beiden Gebieten gut auskennt, beweist sein aktuelles Buch: "Tödliches Wasser" ist ein atmosphärisch dichter, versiert geschriebener gesellschaftskritischer Kriminalroman. Und ein Roman, der treffend wie wenig andere, ohne Häme, aber auch ohne Ostalgie, den gesellschaftlichen Wandel in der ehemaligen DDR beschreibt und kommentiert.“ (WDR)

„Matthias Körner erzählt mörderisch gut von Verrat und großem Geschäft. Gekonnt verknotet er die Geschichte einer ostdeutschen Landschaft mit dem Elend und dem Witz ihrer Menschen. „(Nordkurier)

In seinem Feature „Bruder Heinrich oder Die Wahre Geschichte von Strittmatters Laden“ erzählt Körner vom Bruder Erwin Strittmatters, des Autors von „Der Laden“ und „läßt den knorrigen Charme des Buches wieder aufleben (…) in Miniaturen, wie sie der Romanautor auch hätte ersinnen können.“ (FAZ)

In „Reif fürs Museum“ gibt er nicht nur Kenntnisreich Auskunft über Leben und Geschichte der slawischen Minderheit der Sorben bzw. Wenden in der Lausitz, sondern erzählt auch von einer wundersamen Frau.

Würdigung

Marchwitza-Preis der Akademie der Künste 1990, Kurzhörspielpreis von DS Kultur 1991, Literaturförderpreis des Landes Brandenburg 1992, Literaturpreis Umwelt des Landes Nordrhein-Westfalen 1992, Hörspielautorenwerkstatt LCB 1992, Ehm-Welk-Literaturpreis 1994, versch. Stipendien

Aktuelles

Lesungen bzw. Veranstaltungen zu den einzelnen Projekten können über den Verlag bzw. den Autor vereinbart werden.

Zuletzt durch Matthias Körner aktualisiert: 02.12.2015

Literaturport ID: 109