Michael Kumpfmüller

© Renate von Mangoldt (1999)

Steckbrief

geboren am: 21.7.1961
geboren in: München/Bayern/Deutschland
lebt in: Berlin, Schöneberg

Vita

Michael Kumpfmüller wurde am 21. Juli 1961 in München geboren und lebt seit 1986 in Berlin. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in der Gemeinde Unterschleißheim im Norden von München. Nach dem Abitur am Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching (1980) zog er nach Tübingen und absolvierte am dortigen Leibniz-Kolleg ein einjähriges Studium generale (1980/81). Danach studierte er deutsche Literatur und Geschichte an den Universitäten Tübingen (1981-84) und Wien (1984-86) sowie an der Freien Universität Berlin (1987 bis 1990). Parallel zum Studium arbeitete er seit 1985 als freier Journalist. Nach einem Praktikum beim Bayerischen Rundfunk entstanden zunächst vor allem Beiträge für das Radio, in den neunziger Jahren fast ausschließlich für Printmedien (Die Zeit, NZZ Folio, FAZ-Magazin, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau u.a.). In seinen Reportagen und Kolumnen beschäftigte er sich mit den Themen Arbeit, Krieg und Religion. Von 1990 bis 1994 schrieb er eine Dissertation über die Schlacht von Stalingrad, in der er literarische und nicht-literarische Quellen von 1942 bis heute auf ihre mythenbildenden Strukturen untersuchte. Danach arbeitete er mehrere Jahre als freier Journalist und von 1996 bis 1998 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FU Berlin in einem Forschungsprojekt über Veränderungen literarischer Intellektualität im Medienverbund. Seit 2000 ist er freier Schriftsteller.

Würdigung

1993 Walter-Serner-Preis für Krimigeschichten 1998/99 Arbeitstipendium des Deutschen Literaturfonds e.V. Darmstadt 2005/06 Arbeitstipendium des Deutschen Literaturfonds e.V. Darmstadt 2007 Arbeitsstipendium des Berliner Senats 2007 Alfred-Döblin-Preis