Petra Ganglbauer

Steckbrief

geboren am: 16.4.1958
geboren in: Graz, Steiermark, Österreich
lebt in: Wien, Penzing

Vita

Petra Ganglbauer wurde 1958 in Graz geboren. Sie studierte Germanistik, Medienkunde, Anglistik und Geschichte ohne Studienabschluß. Sie gab in den Achzigern die Literaturzeitschrift "perspektive" mit heraus und baute gemeinsam mit Horst Gerald Ganglbauer den Kleinverlag "gangan" auf, der heute ein Internetmedium ist. Sie arbeitete zu jener Zeit auch freiberuflich journalistisch in Graz. Petra Ganglbauer zog Ende der Achziger Jahre in die Südsteiermark und drei Jahre später
auf den Schöckl bei Graz (Hausberg). 1999 übersiedelte  sie schließlich nach Wien, wo sie seither lebt und arbeitet. Zudem lebt und arbeitet sie seit 2008 auch im Burgenland. Sie veröffentlicht Lyrik- und Prosabände, Hörspiel und Hörstücke für den ORF und Theorietexte  wie die "Wiener Vorlesungen zur Literatur". Sie arbeitet/e mit Filmemacher/inne/n zusammen, etwa Marc Adrian und konzipiert/e Projekte im interdisziplinären Bereich, gemeinsam mit Komponistinnen wie Andrea Sodomka oder Bildenden Künstlerinnen wie Gertrude Moser-Wagner. 2008 bot sie gemeinsam mit anderen in der Alten Schmiede in Wien das Projekt "In  Gesellschaft zur Gesellschaft, ein poetisches Versuchsgewebe" an, ein Projekt bei dem es um Produkt- und Prozeßorientiertheit, Kunst und Gesellschaft ging.
Sie unterrichtet im Rahmen des Lehrgangs Wiener Schreibpädagogik, der vom Berufsverband österreichischer Schreibpädagog/inn/en angeboten wird und dessen Präsidentin sie ist. Darüber hinaus bietet sie regelmäßig Schreibwerkstätten im In- und Ausland (Griechenland, Italien, Liechtenstein...) an. Sie betreut weiters andere Schreibende mittels Text-Coaching. Petra Ganglbauer arbeitet nicht nur interdisziplinäre mit anderen Künstler/inn/en zusammen, sondern auch mit Wissenschaftlerinnen. So etwa mit Hildegard Kernmayer, einer Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Beide haben die Bände 1 und 2 der "Schreibweisen Poetologien" zeitgenössische österreichischer Literatur von Frauen im Milena Verlag  herausgebracht. In diesen Bänden sind zahlreiche österreichische Autorinnen und Literaturwissenschaftlerinnen  vertreten. Zusätzlich zu ihrer schriftstellerischen, herausgeberischen und lehrenden Arbeit organisiert die Autorin auch regelmäßig Veranstaltungen, beispielsweise  die "Freiheit des Wortes", eine Veranstaltung anläßlich der Bücherverbrennung im Nationalsozialismus, die von der Grazer Autor/inn/enversammlung verantwortet wird und in deren Vorstand sie ist.
Weiters rezensiert sie regelmäßig Bücher von zeitgenössischen  österreichischenAutor/inn/en für das Internetmedium "gangway".

Würdigung

Österreichische Staatsstipendien für Literatur, Arbeitsstipendien des BMUKK, Reisestipendien des BMUKK, Buchprämie, Rom-Stipendium, Landesliteraturstipendium Steiermark, Literaturförderungspreis der Stadt Graz, Literaturförderungspreis der Stadt Wien, Werzuschüsse der Literar Mechana.

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Ein Alphabet der Visuellen Poesie

edition ch2010-04

Einträge im Register der Literaturzeitschriften

Herausgeberschaften

Schreibweisen. Poetologien: Die Postmoderne in der österreichischen Literatur von Frauen

MILENA2003-05

Literaturport ID: 1276