Ralph Hammerthaler

Ralph Hammerthaler
© Stephan Pramme

Steckbrief

geboren am: 2.12.1965
geboren in: Wasserburg am Inn
lebt in: Berlin

Vita

Ralph Hammerthaler, geboren am 2. Dezember 1965 in Wasserburg am Inn, lebt als Schriftsteller in Berlin. Er studierte in München, Berlin und Jena und schrieb in Soziologie eine Dissertation über Politische Öffentlichkeit. 2000 bis 2002 war er Kulturredakteur der Süddeutschen Zeitung in Berlin. Er veröffentlichte eine Reihe von Sachbüchern, teils als Herausgeber. 2002 erschien sein erster Roman "Alles bestens", gefolgt von "Aber das ist ein anderes Kapitel" (2007) und "Der Sturz des Friedrich Voss" (2010). Ferner schreibt er Stücke und Opernlibretti. Uraufgeführt wurden "Hier ist nicht Amerika" 2004 in Düsseldorf, "Schnappräuber" 2005 in München, "Die Bestmannoper" 2006 in Osnabrück, "Moshammeroper" 2007 in Berlin, "Die Nacht des Brokers" 2010 in München, "ein Gott eine Frau ein Dollar" 2013 in München und "Alleinunterhalter" 2015 in Halle. Seine Stücke sind in mehrere Sprachen übersetzt worden. Die spanischsprachige Erstaufführung von "Schnappräuber" war unter dem Titel "Depredador" 2008 in Mexico City zu sehen, die russische Erstaufführung unter dem Titel "Chischtschniki" 2010 in Omsk, Sibirien. Hammerthaler war Gastdramaturg an der Berliner Schaubühne und er ist Socio Honorario des Teatro Sombrero Azul in Mexico City. Zuletzt sind der Essay "Der Bolschewist" (2016) sowie "Kurzer Roman über ein Verbrechen" (2016) erschienen.

Würdigung

2000 Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste Berlin / 2004 Socio Honorario des Teatro Sombrero Azul in Mexico City / 2006 Publikumspreis Osnabrück für "Die Bestmannoper" / 2007 Berliner Opernpreis für "Moshammeroper" / 2008 Burgschreiber in Beeskow / 2009 Stipendium des Berliner Senats; Stipendium Villa Waldberta der Stadt München / 2011 Dresdner Stadtschreiber / 2012 Stadtschreiber in Rheinsberg / Writer in Residence in Prishtina, Kosovo (2013) und Split, Kroatien (2014) / 2016 Grenzgänger-Stipendium für eine dreimonatige Recherche in Kosovo

Zuletzt durch Ralph Hammerthaler aktualisiert: 23.08.2016

Literaturport ID: 1536