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Zweimal verfolgt: Schicksale von Jehovas Zeugen im „Dritten Reich“ und in der DDR.

Donnerstag, 26. April 2018

20:00 UHR

© Sammlungen MGR/StBG (Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten), RA, SS-Propaganda-Album des Frauen-KZ Ravensbrück 1940–1941, FO II/D9, Foto-Nr. 1699

Veranstaltungsort

Literaturforum im Brecht-Haus

Chausseestr. 125
10115 Berlin-Mitte
Tel.: 030 - 28 22 003
Fax.: 030 - 28 23 417
info(at)lfbrecht.de
www.lfbrecht.de

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Eintritt: 5€, erm. 3€

Details

Donnerstag, 26. April, 20 Uhr

BUCHVORSTELLUNG UND GESPRÄCH

>Lebenszeugnisse<

Zweimal verfolgt: Schicksale von Jehovas Zeugen im „Dritten Reich“ und in der DDR.

Wolfgang Benz im Gespräch mit Falk Bersch

Ebenfalls anwesend: der Schottlaender-Biograf und Mitherausgeber seiner Erinnerungen Moritz Reininghaus

 

Die Verfolgung von Jehovas Zeugen in Deutschland begann 1933 und endete in der DDR erst 1990 – mit einer kurzen Unterbrechung nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Nationalsozialisten warfen der Religionsgemeinschaft vor, jüdisch-kommunistische Ziele zu verfolgen, die SED wiederum bezeichnete sie als „faschistische Organisation“. Zeugen Jehovas sind unter beiden Diktaturen diskriminiert und verfolgt worden, 325 von ihnen waren sowohl unter dem NS-Regime als auch in der DDR in Haft. Falk Bersch erzählt die Biografien von 13 Frauen und Männern, die nach ihrer Entlassung aus dem Konzentrationslager Ravensbrück erneut Opfer staatlicher Repression wurden. Im Gespräch mit Wolfgang Benz berichtet der Historiker Falk Bersch, Autor des Buches „Aberkannt!“ über die Verfolgung von Jehovas Zeugen im Nazideutschland und in der DDR.

Veranstalter