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Die sechs Leben der Mascha Kaléko – eine literarisch-musikalische Lesung mit Ingolf Alwert und Ute Knorr

Montag, 15. April 2019

19:30 UHR

Foto: Gisela Zoch-Westphal mit freundlicher Genehmigung von dtv.

Veranstaltungsort

Neuer Salon der Brotfabrik

Caligariplatz 1
13086 Berlin
Tel.: +49 30 471 40 01
Fax.: +49 30 473 37 77
ag(at)brotfabrik-berlin.de
http://brotfabrik-berlin.de

Kartenansicht
Eintritt: 6,- / ermäßigt 4,- Euro

Details

Mascha Kaléko (1907–1975) war eine bedeutende Dichterin, die bereits in den 1930er Jahren ebenso wie Erich Kästner, Kurt Tucholsky oder Klabund zur künstlerischen Bohème Berlins gehörte. Bereits in ihrer Jugend zeigte sie sich als selbstbestimmte, durchsetzungsstarke Persönlichkeit. Sie schrieb Prosa, Lyrik, Chansons und Texte für das politische Kabarett. Als Jüdin musste sie 1938 vor den Nazis fliehen, die ihre Literatur als »schädlich« diffamierten. Sie emigrierte in die USA und arbeitete dort für die jüdische Zeitschrift »Aufbau«.


An dem Abend lesen Ingolf Alwert und Ute Knorr eine bunte Mischung aus Mascha Kalékos Gedichten, Tagebuchnotizen sowie Kommentare ihrer Freund*innen und Lebensbegleiter*innen. Stimmungsvoll ergänzt werden die Texte durch Klezmer-Musik. Literatur und Musik zeichnen so ein bewegtes Leben nach: Der Kampf in einer von Männern dominierten Literaturszene, ihre Verfolgung durch die Nazis, der Verbot ihrer Schriften, Flucht und Verlust lassen zahlreiche Parallelen zu heutigen Schicksalen erkennen.


Ute Knorr und Ingolf Alwert sind ehemalige Mitglieder der Kabarett- und Rezitator*innengruppe des Berliner Lehrer*innen-Ensembles. Dort ausgebildet von professionellen Schauspieler*innen und Sprecherzieher*innen, stellten sie ein eigensinniges Mascha Kaléko-Programm zusammen. Sie zielen auf offene Ohren, regen Verstand und bewegte Herzen.


Veranstalter