Der neue Bereich unseres Portals macht es sich zum Anliegen, die internationalen Literaturszenen Berlins zu kartographieren, die handelnden Personen und ihre Schauplätze sichtbar und zugänglich zu machen. 
Die Entstehung der Rubrik wurde durch eine Förderung des Hauptstadtkulturfonds ermöglicht. 

Valeska Brinkmann

Autor/In

Valeska Brinkmann
© Isadora Brinkmann

Steckbrief

Geboren am: 14.3.1972
Geburtsort: Santos -SP
Geburtsland: Brasilien
Lebt in: Berlin, Prenzlauer Berg


Arbeitssprache: Portugiesisch

Vita

Valeska Brinkmann wurde in Brasilien, in der Küstenstadt Santos geboren. Sie studierte TV- und Radio-Journalismus an der FAAP Universität in São Paulo. Seit 2003 lebt sie in Berlin wo sie beim Rundfunk Berlin-Brandenburg arbeitet.
Valeska Brinkmann schreibt Kurzgeschichten und Literatur für Kinder. Im Jahr 2016 veröffentlicht sie das zweisprachige Kinderbuch Pedrina, a perua que queria ser pavão – die Pute, die ein Pfau sein wollte, beim bübül Verlag Berlin. Teilnahme an verschiedenen Anthologien (Deutschland, Brasilien und Portugal). 2017 erscheint eine ihrer Kurzgeschichten im Berliner Online Magazine Stadtsprachen. Übersetzungen von Gedichten von Hilde Domin und Mascha Kalekó im brasilianischen Poesieblog escamandro. Teilnahme an verschiedenen Schreib- und Übersetzungswerkstätten.

6 Fragen

Was hat Sie nach Berlin verschlagen? Die Liebe? Der Zufall? Die Weltpolitik?

Die Liebe.


An Berlin liebe ich:

In einer Metropole zu sein, in der 1000 Dinge passieren, wo jeder sich anzieht, wie er will, wo der öffentliche Verkehr mich an jede Ecke bringt und es gleichzeitig eine Atmosphäre von Dorf gibt, wo der Bäcker mich grüsst und der Metzger meinem Kind ein Würstchen schenkt.


In Berlin vermisse ich:

Das Meer. Aber ich vermisse immer das Meer.


Ein Lieblingsort in Berlin:

Kino Babylon.


Sind Sie in Berlin ein anderer Mensch, eine andere Autorin, ein anderer Autor als im Land Ihrer Herkunft? Inwiefern?

Ich bin sowieso eine andere Person, seit ich auf Deutsch spreche, lese, träume und schreibe.


Ein literarisches Werk, das ich gern geschrieben hätten:

"A paixão segundo G.H" (Die Passion nach G.H), von Clarice Lispector und "Der Tod in Venedig" von Thomas Mann.