Alexandru Bulucz

© Dirk Skiba

Steckbrief

geboren am: 26.6.1987
geboren in: Alba Iulia/Alba/Rumänien
lebt in: Berlin

Vita

Alexandru Bulucz (*1987 in Alba Iulia, ehemals Sozialistische Republik Rumänien) ist freischaffender Autor, Übersetzer, Kritiker und Herausgeber. Er juriert auch. Für seine Prosa wurde er mit dem Deutschlandfunk-Preis beim Bachmannwettbewerb (2022) ausgezeichnet, für seine Dichtung zuletzt mit dem Hölty-Preis der Landeshauptstadt und der Sparkasse Hannover (2024). Er lebt und arbeitet in Berlin.


Alexandru Bulucz (*1987 in Alba Iulia, formerly Socialist Republic of Romania) is a freelance author, translator, critic and editor. He is also a juror. He was awarded the Deutschlandfunk Prize at the Bachmann Competition (2022) for his prose and most recently the Hölty Prize of the state capital and Sparkasse Hannover (2024) for his poetry. He lives and works in Berlin.


 

Würdigung

2024 Hölty-Preis für Lyrik der Landeshauptstadt und der Sparkasse Hannover


Jurybegründung: "In seinen einerseits fragilen und zarten, andererseits kräftigen bis zornigen Gedichten drängt uns Alexandru Bulucz eine existenzielle Erfahrung auf, die nicht von den Rändern Europas herkommt, sondern aus ihrer Mitte. Er zeigt, dass die europäische Geschichte keinesfalls vergangen und damit abgeschlossen ist, sondern dass sich erlittene Verluste weder verschweigen noch verdrängen lassen. Sie bleiben tief in den Menschen lebendig. Erst Benennung und damit Akzeptanz dieser Verluste machen uns auch die Gegenwart mit ihren Problemen verständlicher."


2023 Jahresstipendium des Deutschen Literaturfonds


2022 Deutschlandfunk-Preis beim Bachmannwettbewerb (eingeladen von Insa Wilke)


Jurybegründung (Auszug): "Die Gleichzeitigkeit von Fragilität und Souveränität, von Weltwissen, politischem Denken und philosophischer Erfahrung hat uns beeindruckt."


2021 Recherchestipendium des Berliner Senats


2020 "was Petersilie über die Seele weiß" belegt im Juni Platz 5 der SWR-Bestenliste


2020 "was Petersilie über die Seele weiß" ist Buch des Monats März für die Darmstädter Jury


2020 Jahresstipendium des Berliner Senats


2019 Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis


Jurybegründung (Auszug): "Die Erfahrung von Verlust und Vergessen prägen [die Gedichte] ebenso, wie sie unter den Klängen des Stundenholzes noch einmal zum Flug in eine Heimat ansetzen, die zum Missverständnis geworden ist. Auf witzige und kluge, hinlängliche und hinklängliche Weise übersetzen sie die krude Wirklichkeit in poetische Erkenntnis."


2016 "Aus sein auf uns" gehört zu den vier Lyrikdebüts des Jahres im "Haus für Poesie"


2015 "Sterbliche Gedanken" mit Dieter Henrich belegt im Juni Platz 4/5 der SZ/NDR-Sachbücher-Bestenliste

Aktuelles

"Stundenholz", der Autor im Buchmesse-Gespräch über den neuen Gedichtband (und Lesung) (24. März 2024)


"Stundenholz" besprochen in Volltext 2/2024 von Paul-Henri Campbell exemplarisch am Gedicht "Rumänische Träume"


"Alexandru Bulucz schuf mit Stundenholz Gedichte, die Monumente des postsowjetischen Ostens im Exodus sind: trotz neuer Ankunft immerfort erfüllt von einer Sehnsucht nach bodenständiger Herkunft - ein postperegrinatinischer Phantomschmerz. Was die poetische Imagination hier entwickelt, ist eine Neubegründung des Selbst, wenn sie sich überwindet aus Schatten Form zu machen - zu wurzeln trotz vergifteter Böden."


"Stundenholz" vorgestellt in Gutenbergs Welt des WDR3 von Insa Wilke (29. Juni 2024)


Von der "unbewältigbaren Realität verlorener Heimat", von Gedichten, die "etwas allgemein Menschliches, eine Glückssehnsucht, die viele erkennen werden", erfassen, von einer "poetischen Geometrie", von "Damals und Jetzt", von einer Poesie, in die "individuelles und kollektives Seelenleben" eingeht, von einer "Verbindung zur unbearbeiteten jüdischen Vergangenheit Rumäniens": "Auch das ein Schmerz in den Gedichten von Alexandru Bulucz, der nicht vergeht und in unsere Zeit reicht." Insa Wilke


Zur Lesung aus "Stundenholz" auf dem Literaturfest Salzburg Anton Thuswaldner in den Salzburger Nachrichten (27. Mai 2024):


"Er ist ein Erinnerungskünstler, für den sich das Gedicht deshalb so gut eignet, weil es sich der planen Wiedergabe von Erlebtem widersetzt. Es gehört zu seiner besonderen Fähigkeit, die Unsicherheit des Erinnerten in eine Form zu übertragen, die einen Raum öffnet, in dem das Ich von Heute mit jenem von damals einen Pakt eingeht." Anton Thuswaldner


"Stundenholz" besprochen in der Süddeutschen Zeitung von Geertjan de Vugt (14. Mai 2024)


"[...] wohin das Stundenholz auch führt, man lässt sich gerne von Bulucz' Gedichten den Weg weisen." Geertjan de Vugt


"Stundenholz" besprochen in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien von Ortwin-Rainer Bonfert (12. April)


"Bei diesem autofiktionalen Gedichtband verschwimmen Grenzen zwischen Erlebnissen, Ost-West-Erinnerungen, zeithistorischem Hintergrund und aktuellen Reflektionen in Versen." Ortwin-Rainer Bonfert


"Stundenholz" besprochen in der Berliner Zeitung von Björn Hayer (6. April 2024)


"Wenn Bulucz zum Erinnern an die Nazi-Gräuel mahnt, so vergisst er auch die Verbrechen des Ceausescu-Regimes nicht: Es gelte, „einer Geschichte die Schichten abzutragen / bis zum Anfang, um ihn anders zu gestalten“. Das führt zu einer gemeinsamen Herkunft, die die Diktaturen des 20. Jahrhunderts noch zu verschleiern suchten. Diese Poesie versteht sich also auch als philologische Archäologie. Sie gräbt unermüdlich und sichert ihre Funde. Mit großer Leidenschaft und Scharfsinn." Björn Hayer


Stundenholz" (kurz-)besprochen in der Freitag von Katharina Schmitz (Ausgabe 13/2024)


"Die autobiografisch grundierten „Gedächtnisgeografien“ oder „Lektüren ohne Erkenntnisgewinn“ des 1987 in Rumänien geborenen Dichters durchzieht vielmehr eine unverrätselte „Grundtraurigkeit“, manchmal auch „Diesigkeit u. Dösigkeit des Glücks sondergleichen“." Katharina Schmitz


"Stundenholz" besprochen im ORF von Anton Thuswaldner (24. März 2024)


"Die Lyrik des Alexandru Bulucz gewinnt ihre Schärfe aus dem Aushalten von Gegensätzen und der Integration von Widersprüchen ins Gedicht. Ein Hang zum Erzählen, das Sie erkennen, ein Erzählen mit offenem Ausgang. Für ein geschlossenes Weltbild, in dem es sich einrichten lässt, ist Bulucz nicht zu haben. Es muss mehr geben als das Offensichtliche. Das zeichnet ihn als Sprachdenker aus. In seiner Generation ist er einer der bemerkenswertesten Erscheinungen innerhalb der Dichterszene." Anton Thuswaldner


"Stundenholz" besprochen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von Christian Metz (16. März 2024)


"Vielleicht darf man Bulucz’ fein austarierte Balancearbeit noch in der Tradition der sprachphilosophischen Dekonstruktion verorten, als poetische Postmoderne mit intimer Höchstrelevanz, die sich in kleinteiligen Wiederholungen bewegt, in „Paronomasien“, wie der Titel eines Zyklus heißt, stets das Material eigener Erinnerungen „prüfend, ob des Furors Funken überspringen“." Christian Metz


 


"was Petersilie über die Seele weiß" besprochen im Tagesspiegel von Michael Braun


"was Petersilie über die Seele weiß" besprochen im SWR und in der taz von Carsten Otte


 


Nachlese zur Teilnahme am Bachmannwettbewerb:


1) von Gerrit Bartels im Tagesspiegel


2) von Carsten Otte in der taz


3) von Jan Wiele in der FAZ


4) von Anton Thuswaldner in den Salzburger Nachrichten


 


 

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Aus Mangel an Beweisen: Deutschsprachige Lyrik des 21. Jahrhunderts

Das Wunderhorn 2018-09-01

Lyrik-Taschenkalender 2018

Das Wunderhorn 2017-07-24

Lyrik-Taschenkalender 2017

Das Wunderhorn 2016-09-28

all dies hier, Majestät, ist deins: Lyrik im Anthropozän. Anthologie (Reihe Lyrik)

kookbooks 2016-07-01

Wohnblockblues mit Hirtenflöte. Rumänien neu erzählen (Wagenbachs andere Taschenbücher)

Wagenbach 2018-03-16

Jahrbuch der Lyrik 2017

Schöffling 2017-05-08

Zwanzig Wege (Der deutsch-arabische Lyrik-Salon)

Books on Demand 2016-09-22

Einträge im Register der Literaturzeitschriften

Übersetzungen

TRIBAR

elifverlag 2022

Jean-Luc Nancy: Die Mit-Teilung der Stimmen (TransPositionen)

Diaphanes 2014-02-19

Alexandru Vona: Vitralii. Frühe Gedichte und Prosa 1940-1947 (Lyrik-Edition)

Edition Faust 2014-09-22

Herausgeberschaften

Ethik und Poetik

Edition Faust 2023

Von sich selbst wissen

supposé 2020

Sterbliche Gedanken

Edition Faust 2019

»Otium«. Lyrik und Prosa der Gegenwart. Auswahl - Best of 2009-2015: What We Did Before We Became Sellout Bitches

Edition Faust 2016-10-01

Die Farben des Tastens

Edition Faust 2015

Otium. Magazin für Lyrik und Prosa der Gegenwart

Edition Faust 2011- Lyrik, Prosa, Essay, Glosse, Gespräch, Photographie

Schartige Lieder

Edition Faust 2021

Die 32 Schimmelarten des Joseph Brodsky. Gedichte und Fotos

mikrotext 2019 Lyrik

Die Wiederholung. Zeitschrift für Literaturkritik. Nr. 4: Zum Werk von Werner Söllner

Heidelberg 2017

Der Tanz um einen Mittelpunkt

Edition Faust 2015

Bildungsnähe(n): 8 Gespräche

Dielmann, Axel 2014-10-06

sonstige Werke


"Vom Gurgeln auf Ungarisch". Rez. zu: Agi Mishol: Gedicht für den unvollkommenen Menschen, aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.7.2024)
 
"Wer moralisch integer blieb". Porträt von Ernest Wichner (der Freitag, Ausgabe 27/2024)
 
"'Solo für Petronom mit Akkompagnement von Paoloncello'. Paul Celans Bukarester Aufenthalt in den Worten seines Freundes Petre Solomon". Rez. zu: Petre Solomon: Paul Celan – Die rumänische Dimension. Erinnerungen – Einflüsse – Prägungen. Übersetzt und herausgegeben von Maria Herlo (Spiegelungen Heft 1.24)

"Existentielle Poesie über die allgemeine Unbehaustheit des Menschen". Über die Gedichte von Mariusz Lata (Sprache im technischen Zeitalter, Heft 250)


"Schmerz ist ein Ort im Morgen". Rez. zu: Marianna Kijanowska: Babyn Jar. Stimmen. Gedichte, aus dem Ukrainischen von Claudia Dathe (Buchkultur, Heft 214)


"Im Bann des Unaussprechlichen". Rez. zu: Judith Herzberg: Gedichte aus den Jahren 1999-2024, aus dem Niederländischen von Christiane Kuby (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5.6.2024)


"Fiebriges Weiterschreiben". Rez. zu: Frieda Paris: Nachwasser. Gedicht (Buchkultur, Heft 213)


"Ihre Geschichte". Rez. zu: Ronya Othmann: Vierundsiebzig. Roman (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 16.3.2024)


Rez. zu: Jörg Schieke: Silverman schickt mich. Gedichte (Deutschlandfunk, 23.2.2024: https://www.deutschlandfunk.de/joerg-schieke-silverman-schickt-mich-gedichte-dlf-339dabd6-100.html)


"Wie Rauch ins Nichts verfließen". Rez. zu: Marion Tauschwitz: Selma Merbaum -- Ich habe keine Zeit gehabt zuende zu schreiben. Biografie (Buchkultur, Heft 212)


Rez. zu: David Grossman: Frieden ist die einzige Option. Essays (Deutschlandfunk, 29.1.2024: https://www.deutschlandfunk.de/david-grossman-frieden-ist-die-einzige-option-dlf-75d6454d-100.html)


Rez. zu: Tom Schulz: Die Erde hebt uns auf. Gedichte (Deutschlandfunk, 10.1.2024: https://www.deutschlandfunk.de/tom-schulz-die-erde-hebt-uns-auf-dlf-92fda479-100.html)


"Seide aus der Menschenwelt". Rez. zu: Denise Buser: Dichten gegen das Vergessen. Erzählungsband und Lyrikanthologie (Buchkultur, Heft 211)


"Ikone des Widerstands". Eine Erinnerung an Monica Lovinescu zum 100. Geburtstag (Süddeutsche Zeitung, 18./19.11.2023)


"Deshalb sind wir Geschwister". Interview mit Dincer Gücyeter (der Freitag, Ausgabe 45/2023)


"Kraft der kindlichen Sprache". Rez. zu: Tomasz Różycki: Kolonien. Gedichte (Berliner Zeitung, 28.10.2023)


"Das Feuer". Gedicht (Der Standard, 21.10.2023)


"Wenn Steine aus dem Himmel fallen". Rez. zu: Tomaž Šalamun: Steine aus dem Himmel. Gedichte (Neue Zürcher Zeitung, 18.10.2023)


"Dass sich einmal die Ränder den Raum der Mitte nehmne". Rez. zu: Raoul Eisele, Lea Menges (Hg.): habe bewurzelte Stecklinge. Lyrikanthologie (Buchkultur, Heft 210)


"Schöpfer von Schlaf, Träumen, Gegenwelt". Rez. zu: Franz Hodjak: Im Ballsaal des Universums. Gedichte (Siebenbürgische Zeitung, Folge 15, 25.9.2023)


Rez. zu: Mariam Kühsel-Hussaini: 57. Roman (Deutschlandfunk, 15.9.2023: https://www.deutschlandfunk.de/mariam-kuehsel-hussaini-57-dlf-ad388d37-100.html)


"Mein verrücktes Volk". Rez. zu: Matthias Göritz, Amalija Maček, Aleš Šteger (Hg.): Mein Nachbar auf der Wolke. Slowenische Lyrik des 20. und 21. Jahrhunderts. Lyrikanthologie (Buchkultur, Heft 209)


"Dichtung wie Brot". Zum achtzigsten Geburtstag des polnischen Lyrikers Ryszard Krynicki (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.6.2023 [nur in der digitalen Beilage "Bilder und Zeiten"]


"Die Sorge um die Klarheit des Ausdrucks". Rez. zu drei neuen Büchern von/zu Wisława Szymborska (Buchkultur, Heft 208)


"Zufälle sind Humus". Rez. zu: Tomaž Šalamun: Steine aus dem Himmel. Gedichte (Der Tagesspiegel, 8.6.2023)


"Pauschalurlaub in der Petrischale". Rez. zu: Carolin Callies: teilchenzoo. Poem (Berliner Zeitung, 3.6.2023)


"Geglückter Rettungsversuch". Rez. zu: Dirk von Petersdorff (Hg.): Der ewige Brunnen. Lyrikanthologie (Buchkultur, Heft 207)


"Plötzlich dieser Blaubeerjoghurt im Text". Rez. zu: Nico Bleutge: schlafbaum-variationen. Gedichte (Rheinpfalz -- Mittelhaardter Rundschau, 18.3.2023)


"Atemübungen für den Augenblick". Rez. zu: Dana Ranga: Stop. Die Pausen des Sisyphos. Gedichte, aus dem Rumänischen von Ernest Wichner (Rheinpfalz -- Donnersberger Rundschau, 18.3.2023)


"Erleidenslyrik". Porträt des rumäniendeutschen Schriftstellers Franz Hodjak (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.3.2023 [nur in der digitalalen Beilage "Bilder und Zeiten])


"Lyrik mit 'ausrufeleichen'". Kommentar zur Vergabe des Peter-Huchel-Preises 2023 an Judith Zander (Rheinpfalz, 3.2.2023)


"Innerstes als Kosmos und Meer". Rez. zu: Dana Ranga: Stop. Die Pausen des Sisyphos. Gedichte, aus dem Rumänischen von Ernest Wichner (Buchkultur, Heft 206)


"Helle Nächte in den Karpaten". Sammelrezension zu drei neuen Gedichtbänden von Franz Hodjak (Siebenbürgische Zeitung, Folge 1, 16.1.2023)


"Eine Küchenschabe namens Nikita". Rez. zu: Franz Hodjak: Was nie wieder kommt. Gedichte (Spiegelungen Heft 2.22)


"Biograf der Dinge". Nachruf auf den Dichter Wulf Kirsten (Süddeutsche Zeitung, 17.12.2022)


"Wir wringen Augen aus, um Worte zu vergießen". Rez. zu: Sam Zamrik: Ich bin nicht. Gedichte (Buchkultur, Heft 205)


"Kühner Kitsch". Rez. zu: Mariam Kühsel-Hussaini: Emil. Roman (der Freitag, Ausgabe 45/2022)


Rez. zu: Marieke Lucas Rijneveld: Kalbskummer. Phantomstute. Gedichte (Deutschlandfunk, 22.11.2022: https://www.deutschlandfunk.de/marieke-lucas-rijneveld-kalbskummer-phantomstute-dlf-e2e59fef-100.html)


"Menschen emigrieren, ihre Seelen tun es nicht". Porträt von Alexander Sinowjew anlässlich seines 100. Geburtstags (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.10.2022)


"Sylvia Plath -- Feminismusikone und begnadete Poetin". "Ich werde nützlich sein, wenn ich mich hinlege", Rez. zu: Sylvia Plath: Das Herz steht nicht still. Späte Gedichte 1960-1963, übs. von Judith Zander (Buchkultur, Heft 204)


"Klage der Marionette über ihre Ohnmacht". Kommentar zum Gedicht "Elegie für die Kleiepuppe" von Eugène Ionesco (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Anthologie, 3.9.2022)


"tri tra Traumata". Kerstin Beckers Poesie ist ein Überlebenssystem, Rez. zu: Kerstin Becker: Das ganze hungrige Dunkel ringsum. Gedichte (Buchkultur, Heft 203)


"Ein Coup, der Literaturgeschichte geschrieben hätte" (Bericht zur Teilnahme am Bachmannwettbewerb) (der Freitag, Ausgabe 26/2022)


"Écriture féminine", Rez. zu: Monika Vasik: Knochenblüten. Gedichte (Buchkultur, Heft 202)


"Spirituelles Dichten", Rez. zu: Björn Hayer: Verschwörung einer Landschaft. Gedichte (Buchkultur, Heft 201)


"Zeugnis ablegen. Siebenbürgen", Rez. zu: Andrea Tompa: Omertà. Roman (aus dem Ungarischen von Terézia Mora) (der Freitag, Ausgabe 10/2022)


"Rainer René Mueller im Porträt. Ins Atmen zurück" (Süddeutsche Zeitung, 8.1.2022)


"Das Schweigen der schreienden Amsel". Kommentar zum Gedicht "Leg den Stift weg" von Werner Söllner (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Anthologie, 20.11.2021)


"Lyrische Kartografien einer jungen Frau". Rez. zu: Ronya Othmann: Die Verbrechen (Deutschlandfunk, 25.10.2021: https://www.deutschlandfunk.de/ronya-othmann-die-verbrechen-lyrische-kartografien-einer-100.html)


"Ungeschminkte Anmut", Rez. zu: Ursula Krechel: Beileibe und Zumute. Gedichte (Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 27.6.2021)


"Sage und säge", Rez. zu neuen Gedichtbänden von Ursula Krechel, Jayne-Ann Igel, Marcus Roloff und Klaus Anders (der Freitag, Ausgabe 19/2021)


"Was, wenn Schönheit das Geschönte wäre", Rez. zu: Ursula Krechel: Beileibe und Zumute. Gedichte (Berliner Zeitung, 1.4.2021)


"Aus Glut geschnitz", Porträt von Dincer Gücyeter (der Freitag, Ausgabe 6/2021)


"Schlagfertigkeit der Seele", Rez. zu: Mila Haugová: Zwischen zwei Leeren. Gedichte (taz. die tageszeitung, 14.1.2021)


"Anwältin der Trauer", Rez. zu: Dilek Mayatürk: Brache. Gedichte (der Freitag, Ausgabe 41/2020)


"Der Fremde", Rez. zu: Aras Ören: Berliner Trilogie. Drei Poeme (der Freitag, Ausgabe 02/2000)


"Der gute Informant", Ausstellungsbericht zu: Artists & Agents, HMKV Dortmund (der Freitag, Ausgabe 44/2019)


"Kontrolliert mich", Rez. zu: Ulrike Draesner: Kanalschwimmer. Roman (der Freitag, Ausgabe 41/2019)


"Herausstechen", Rez. zu: Paul-Henri Campbell (Hg.): Tattoo & Religion. Die bunten Kathedralen des Selbst (der Freitag, Ausgabe 30/2019)


"Das habe ich so nicht gesagt". Nachruf auf Werner Hamacher (Tagesspiegel, 17.7.2017)


"Vom Wert des Lebens", Rez. zu: Mara-Daria Cojocaru: Anstelle einer Unterwerfung. Gedichte (Tagesspiegel, 21.1.2017)


"Dunkelheit, Licht, Schatten", Rez. zu: Kerstin Preiwuß: Gespür für Licht. Gedichte (Neues Deutschland, 18.10.2016)


"Die Stunde der Imker". Rez. zu: Marcus Roloff: reinzeichnung. Gedichte (Neues Deutschland, 23.6.2016)


"Die Freiheit, wortlos zu sein". Rez. zu: Werner Söllner: Knochenmusik. Gedichte (Neues Deutschland, 30.5.2016)

Zuletzt durch Alexandru Bulucz aktualisiert: 19.07.2024

Literaturport ID: 2771